"Schreckensszenario"
Finanzwelt macht Front gegen den IWF

Nicht nur Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat auf der Handelsblatt-Tagung den Internationalen Währungsfonds kritisiert. Auch ein Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank hat den IWF angegriffen.

FrankfurtEuropas Finanzbranche und Notenbanker gehen auf Konfrontationskurs zum Internationalen Währungsfonds. Hintergrund sind Berechnungen des IWF, wonach europäische Banken wegen ihres Staatsanleihe-Risikos hohe Abschreibungen vornehmen müssten. „Die seit einigen Tagen kursierenden IWF-Schätzungen zu einem möglicherweise hohen Abschreibungsbedarf europäischer Banken empfinde ich als äußerst unglücklich“, sagte Dombret auf der Handelsblatt-Tagung "Banken im Umbruch".

Auch der designierte Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hält die Warnungen des Fonds vor einem riesigen Kapitalloch bei den europäischen Banken für übertrieben. Diese Annahme sei so nicht richtig, sagte Draghi auf einer Konferenz in Paris. Viele Institute hätten vielmehr erfolgreich ihre Kapitaldecke gestärkt, fügte der...

 
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