Schwierige Zeit für Exporteure
Euro-Zone: Handelsbilanzdefizit höher als erwartet

In der Euro-Zone ist das Handelsbilanzdefizit im August stärker als erwartet gestiegen. Auch wenn die Daten der Statistikbehörde Eurostat aus der Zeit vor der Zuspitzung der Finanzkrise stammen, sehen viele Experten die Länder der Euro-Zone im laufenden Quartal bereits in einer Rezession.

HB BRÜSSEL. Das Handelsbilanzdefizit in der Euro-Zone hat sich im August unerwartet deutlich vergrößert. Die Einfuhren übertrafen die Ausfuhren um 9,3 Milliarden Euro, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von sechs Milliarden Euro gerechnet. Im Juli lag das Defizit mit 2,0 Milliarden Euro etwas niedriger als zunächst geschätzt.

Die Exporte fielen im Monatsvergleich bereinigt um 0,6 Prozent, die Importe gingen um 1,0 Prozent zurück. „Den Exporteuren der Euro-Zone stehen schwierige Zeiten bevor und dies verstärkt noch einmal die trübten Aussichten für die gesamte Wirtschaft“, sagte Howard Archer von Global Insight.

Die Daten zur Handelsbilanz stammen zwar aus der Zeit vor der Zuspitzung der Finanzkrise. Viele Experten sehen die Länder der Euro-Zone aber im laufenden Quartal in einer Rezession.

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