September-Daten
US-Industrieproduktion sinkt deutlich

Die Kapazitätsauslastung der US-Industrie – ein wichtiger Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank – ist im September unerwartet deutlich zurückgegangen. Auch die Erzeugerpreise in den USA sanken im Zuge rückläufiger Benzinpreise, wobei es in der Kernrate zu einem überraschend starken Anstieg kam.

HB WASHINGTON. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 1,3%. Es war der deutlichste Rückgang seit drei Jahren. Volkswirte hatten mit einem Minus von 0,7% gerechnet. Die Erzeugerpreise in der Kernrate - ohne die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie - stiegen dagegen um 0,6%. Hier hatten Ökonomen einen Zuwachs von 0,2% prognostiziert.

Für den Vormonat wurde der gemeldete Anstieg der gesamten Erzeugerpreisen um 0,1% wurde bestätigt, ebenso der Rückgang der Kernrate um 0,4%. Auf Jahressicht lagen die Erzeugerpreise im September um 0,9% höher, für die Kernrate wurde ein Plus von 1,2% gemeldet.

Die Nahrungsmittelpreise, die 22% des Gesamtindex abbilden, stiegen den weiteren Angaben zufolge um 0,7% gegenüber August. Die Preise für Energie (14% des Gesamtindex) sanken um 8,4%. Benzin verzeichnete ein Minus von 22,2%, Heizöl verbilligte sich um 18,5%.

Auch die US-Industrieproduktion sank im September unerwartet. Die Gesamterzeugung der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger nahm zum Vormonat um 0,6 Prozent ab. Volkswirte hatten im Schnitt einen unveränderten Stand erwartet.

Die Kapazitätsauslastung sank im September auf 81,9 Prozent von revidiert 82,5 Prozent im August. Volkswirte hatten mit 82,2 Prozent gerechnet.

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