Strauss-Kahn im Interview
IWF-Chef: „Wir sind noch nicht über den Berg“

Die Weltkonjunktur wird dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge zunächst noch stärker schrumpfen als bisher angenommen. Mit einer Erholung rechnet IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn im ersten Halbjahr 2010, wie er im Interview mit dem Handelsblatt sagte. Von Deutschland, Frankreich und Großbritannien verlangte er, schneller bei den Bilanzen der Banken aufzuräumen.

Handelsblatt: Herr Strauss-Kahn, es gab in den letzten Wochen zaghafte Anzeichen einer ökonomischen Erholung. US-Präsident Barack Obama sieht gar bereits "Schimmer der Hoffnung". Haben wir das Gröbste schon hinter uns?

Dominique Strauss-Kahn: Das würde ich so nicht sagen. Wir haben zum einen die Kräfte aus der massiven Abschwächung, die wir bis vor kurzem gesehen haben und die sich weiter multiplizieren - wie etwa bei den Exporten. Gleichzeitig gibt es einige positive Signale. Das sind zwei gegenläufige Bewegungen und wir befinden uns da an einer Wegmarke. Wir sind aber noch nicht über den Berg. Der IWF rechnet damit, dass im ersten...

 
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