Trotz hoher Ölpreise
Wachstum in der Eurozone beschleunigt sich

Das Wachstum in der Eurozone erlebt nach Ansicht des EZB-Ratsmitglieds Klaus Liebscher einen moderaten Aufwärtstrend. „Ausgehend von einem leichten Wachstum in den ersten beiden Quartalen bleiben wir der Meinung, dass es im zweiten Halbjahr zu einer gewissen Beschleunigung kommt“, sagte er.

HB WIEN. Die hohen Ölpreise wirken sich laut Liebscher natürlich dämpfend auf das Wachstum aus, schneller und stärker wirke sich der Ölpreis jedoch auf die Inflation aus. Erhöhte Vorsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) sei daher notwendig.

Liebscher warnte vor so genannten Zweitrundeneffekten, dass nämlich über höhere Lohnabschlüsse und höhere Preise die Inflation steige. „Wir haben keinen Anlass, Zweitrundeneffekte zu sehen, es ist aber notwendig, zeitgerecht zu appelieren, hier auch so vorzugehen, dass es zu keinen Zweitrundeneffekte kommt“, mahnte Liebscher zur Zurückhaltung bei Lohnrunden bzw. Preiserhöhungen.

Liebscher bekräftigte das auf einem historischen niedrigen Niveau liegende europäsiche Zinsniveau sei angemessen. Das derzeitige Geldmengenwachstum erfordere die Aufmerksamkeit der EZB.

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