Verbraucher-Stimmung negativ
Hurrikans dämpfen US-Konjunktur

Die Verwüstung durch die Hurrikans „Katrina“ und „Rita“ und die hohen Benzinpreise haben dem US-Konjunkturbarometer im September einen scharfen Dämpfer versetzt.

HB NEW YORK. Der Index fiel um 0,7 Prozent auf 136,8 Punkte, nach einem Rückgang von 0,1 Prozent im August, teilte das Conference Board, ein Forschungsinstitut der Privatwirtschaft, am Donnerstag in New York mit. Es ist das erste Mal seit vier Jahren, dass das Barometer drei Monate in Folge fiel.

„Die Schwäche im Konjunkturbarometer legt nahe, dass das Wachstum sich in den kommenden drei bis sechs Monaten verlangsamt“, sagte Steven Wood, Chef der Wirtschaftsforschungsfirma Insight Economics in Kalifornien, der Wirtschaftsagentur Bloomberg.

Besonders negativ wirkten sich die Stimmung der Verbraucher und die Zahl der erstmaligen Arbeitslosengeld-Anträge aus. Sie waren von 317 000 im August auf 404 000 im September nach oben gegangen. Das sei vor allem auf Arbeitsplatzverluste durch die Hurrikans „Katrina“ und „Rita“ zurückzuführen, teilte das Conference Board mit. Für das Konjunkturbarometer werden zehn Indikatoren berücksichtigt, darunter auch die Aktienpreise, die Zahl der Bauanträge, Lieferzeiten und Auftragseingänge. Das Barometer soll einen Anhaltspunkt für die Wirtschaftsentwicklung in den nächsten drei bis sechs Monaten geben.

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