Verbraucherpreise im September
Autofahrer werden kräftig zur Kasse gebeten

Teures Benzin und Heizöl haben die Kosten für die Lebenshaltung im September so stark nach oben getrieben wie seit zwei Jahren nicht mehr. Kräftig zur Kasse gebeten wurden Autofahrer.

HB BERLIN. Die Verbraucherpreise lagen im Schnitt um 2,4 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Juli und August hatte die Teuerungsrate noch 1,9 Prozent betragen. Von August auf September zogen die Preise um 0,1 Prozent an. Die Statistiker korrigierten damit ihre ersten Schätzungen um jeweils einen zehntel Punkt nach unten.

Deutlich teurer wurde es für die Autofahrer. Benzin und Diesel kosteten 8,9 Prozent mehr als im September 2006. Leichtes Heizöl verteuerte sich mit 3,1 Prozent ebenfalls kräftig. Auch bei Strom gab es mit 7,4 Prozent einen deutlichen Preisaufschlag. Für Nahrungsmittel wurden im Schnitt 2,7 Prozent mehr verlangt. Butter verteuerte sich um 43,1 Prozent, Vollmilch um 13,5 Prozent sowie Brot und Getreidewaren um 3,3 Prozent.

Bei dem für den Vergleich mit anderen europäischen Ländern ermittelten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg die jährliche Teuerung wie erwartet auf 2,7 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Preisstabilität bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Zum Vormonat kletterte der HVPI um 0,2 Prozent.

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