Wirtschaftsinstitute rechnen mit 1,8 Prozent Wachstum
Handelsblatt-Frühindikator zeigt schwaches Wachstum im Frühjahr

Das deutsche Wirtschaftswachstum wird zu Beginn des kommenden Jahres weiter an Schwung verlieren. Das zeigt der neueste Handelsblatt-Frühindikator. Er ist im November auf 0,3 Prozent von 0,5 Prozent im Oktober deutlich gesunken.

DÜSSELDORF. Der Indikator läuft der tatsächlichen konjunkturellen Entwicklung um etwa drei Monate voraus und zeigt somit für Februar 2005 nur ein schwaches Wachstum.

Für das laufende Jahr prognostiziert der Frühindikator einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommt der Effekt durch die höhere Anzahl von Arbeitstagen; die Bundesbank veranschlagt ihn auf etwa 0,6 Prozentpunkte. In der Summe deutet der Frühindikator somit auf ein Wachstum von 1,4 Prozent hin. Das ist deutlich weniger als die Prognose der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten lässt. Sie rechnen in ihrem Herbstgutachten mit einer Rate von 1,8 Prozent - einschließlich des "Arbeitstage-Effekts".

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