Wirtschaftsstimmung in der Euro-Zone
Die Zuversicht in den Firmen steigt

Das Stimmungshoch in der Wirtschaft der Euro-Zone hält an. Der Optimismus nahm zuletzt sogar noch zu. Das zeigen die heute von der EU-Kommission vorgelegten Umfrageergebnisse für Oktober.

DÜSSELDORF. Der zusammenfassende Indikator für die Wirtschaftsstimmung stieg um einen vollen Punkt auf 110,3 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit Anfang 2001. Gleichzeitig ist nach einer Vorabschätzung des Statistikamtes Eurostat die Inflationsrate von 1,7 auf 1,6 Prozent gesunken.

Die Details zeigen eine breit angelegte Verbesserung: So stieg der Index für das Industrievertrauen um einen weiteren Zähler auf nunmehr fünf Punkte – er ist damit nur noch einen Punkt von seinem im Mai 2000 erreichten Höchststand entfernt. Die Industrieunternehmen beabsichtigen offenbar, ihre Produktion weiter zu steigern und waren insbesondere mit der Auslandsnachfrage zufrieden.

Bei den Dienstleistern kam es zu einer deutlichen Erholung, ihr Vertrauensindex glich mit einem Plus von drei Punkten den September-Rückgang aus. Auch die Stimmung bei den Einzelhändlern hellte sich auf, sie zeigten sich vor allem mit der aktuellen Geschäftslage zufriedener. Das gilt auch für den deutschen Einzelhandel, obwohl er im September Umsatzeinbußen erlitt. Auf hohem Niveau eingetrübt hat sich die Bau-Stimmung – Folge einer gedämpfteren Nachfrage.

Das Verbrauchervertrauen änderte sich nicht, der Index lag mit minus acht Punkten aber wie alle anderen über dem langjährigen Durchschnitt. Obwohl die Bürger die Konjunkturentwicklung besser beurteilen, ist ihre Neigung, ein Haus zu bauen oder ein Auto zu kaufen, nicht gestiegen.

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