Wirtschaftswachstum
Rohstoffboom beflügelt Lateinamerika

Die Volkswirtschaften Lateinamerikas bleiben weiter auf kräftigem Wachstumskurs. Angetrieben von einer positiven Weltkonjunktur werde das Bruttoinlandsprodukt der Region in diesem Jahr um durchschnittlich fünf Prozent zulegen, schreibt die Uno-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (Cepal) in ihrer jüngsten Prognose. Allerdings gibt es starke regionale Unterschiede.

MEXIKO-STADT. Damit steigt die Wirtschaftskraft in Mittel- und Südamerika im fünften Jahr in Folge an. 2006 wuchs das BIP der Region um 5,6 Prozent, vor allem dank der guten US-Konjunktur. Für 2008 prognostiziert Cepal ein Plus von 4,6 Prozent.

Hauptgrund für die anhaltend guten Aussichten seien die hohen Preise für Rohstoffe wie Erdöl, Silber, Kupfer und Soja, sagt Rodolfo Navarrete, Chefvolkswirt vom Investmenthaus Vector in Mexiko-Stadt. Dadurch fließe viel Geld in die nationalen Märkte, was wiederum Konsum und Investitionen ankurbele. Sollte die Cepal-Prognose für dieses Jahr eintreffen, wird die Wirtschaftsleistung der Region zwischen 2003 und 2007 im Schnitt um 4,68...

 
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