Zukunftsdebatte
IWF soll globaler Kontrolleur werden

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den lähmenden Dauerstreit über die Stimmrechte und die interne Finanzierung gelöst, doch die Debatte über die Rolle des Fonds im Weltfinanzsystem tobt weiter. Vor allem die Subprime-Krise und Hungerunruhen fordern den Währungsfonds heraus.

WASHINGTON. Nachdem er in der Finanzkrise oft eine unglückliche Figur gemacht hat, wollen die großen Anteilseigner den Fonds nun zu einem Überwachungs- und Kontrollorgan der Finanzmärkte umbauen. Doch nach Ansicht einiger Experten bleibt für den Fonds auf Dauer nur die Rolle einer Datenbank und Informationsagentur.

Der britische Schatzkanzler Alister Darling sagte am Rande der Frühjahrstagung am deutlichsten, wie er sich den IWF künftig wünscht: nicht als Beobachter einzelner Länder, sondern als Kontrollinstanz des globalen Finanzmarktes. „Gemeinsam mit dem Finanzstabilitätsforum muss der IWF ein Frühwarnsystem entwickeln“, forderte Darling vor der Brookings Institution in Washington.

Genau das hat der IWF bislang nicht...

 
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