Zuwachs um 180 000 Stellen im Juli
US-Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung

Die Situation am US-Arbeitsmarkt hat sich im Juli besser entwickelt als erwartet und Hoffnungen auf einen anhaltenden Konjunkturaufschwung genährt. Allerdings dämpfte das unerwartet hohe Plus bei den Beschäftigtenzahlen und der kräftige Anstieg der Stundenlöhne dämpften die Hoffnung auf ein baldiges Ende des aktuellen US-Zinserhöhungszyklus.

HB WASHINTON. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag berichtete, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 207 000, während von der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenzuwachs um 180 000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für den Vormonat nach oben korrigiert. Das Ministerium revidierte seine Angaben auf plus 166 000, nachdem zunächst ein Anstieg um 146 000 Stellen gemeldet worden war.

Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote belief wie erwartet auf unverändert 5,0%. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge vergleichsweise stark um 0,06 Dollar auf 16,13 Dollar, während Ökonomen lediglich eine Zunahme um 0,03 Dollar erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit änderte sich im Vergleich zum Vormonat mit 33,7 Stunden nicht.

Nach der Veröffentlichung haben die europäischen Rentenwerte ihre Anfangsverluste ausgebaut. Der richtungweisende Bund-Future gab in der Spitze um 34 Ticks auf 121,25 Punkte nach. Parallel dazu fiel am Devisenmarkt der Euro auf 1,2336 Dollar. Auch der Dax baute seine Verluste aus und verlor 0,4 Prozent auf 4853 Euro.

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