Gruppe B
"Three Lionesses" straucheln gegen Mexiko

Nach dem Sieg Japans, wollten auch die favorisierten Engländerinnen gegen Mexiko gewinnen. Doch sie bissen sich an der Abwehr die Zähne aus. Der angepeilte Gruppensieg ist schon nach dem ersten Spieltag in Gefahr.
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WolfsburgZahmer Auftritt statt bissige Kampfansage: Vize-Europameister England hat zum Auftakt der Frauenfußball-Weltmeisterschaft gepatzt. Die „Three Lionesses“ von Trainerin Hope Powell kamen am Montag in Wolfsburg gegen Mexiko in einem schwachen Spiel nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und müssen nun bereits um den Gruppensieg bangen.

Mit einem Kopfball brachte Fara Williams den Favoriten in der 21. Minute vor 18.702 Zuschauern verdient in Führung. Nur zwölf Minuten später erzielte Monica Ocampo mit einem traumhaften Schuss in den Winkel den zu diesem Zeitpunkt völlig unerwarteten Ausgleich. Bei beiden Toren sahen die Torhüterinnen schlecht aus.

„Das ist für uns ein großes Resultat“, sagte Ocampo stolz. Coach Leonardo Cuéllar meinte: „Die Mädchen haben hier eine tolle Erfahrung gemacht.“ Dagegen war Englands Trainerin Hope Powell sauer. „Wir sind schon enttäuscht. Wir müssen besser spielen“, bekannte sie.

An die Spitze der Gruppe B setzte sich Japan, das sich am Nachmittag in Bochum ein 2:1 gegen Neuseeland abgemüht hatte. Potsdams Yuki Nagasato (6.) und Aya Miyama (68.) mit einem direkt verwandelten Freistoß fuhren die ersten drei Punkte für den Weltranglistenvierten ein. Die bei Weltmeisterschaften noch immer sieglosen Neuseeländerinnen hatten zumindest ein kleines Erfolgserlebnis: Amber Hearn (12.) erzielte das zweite Tor der „Football Ferns“ bei ihrer dritten WM-Teilnahme.

„Wir wollen das neue Deutschland werden“, sagt Englands Trainerin Hope Powell über ihr ambitioniertes Team. Doch sollte es tatsächlich zu einem Viertelfinal-Duell mit den Gastgeberinnen kommen, müssen ihre „Löwinnen“ in Sachen Tempo und Zweikampfstärke eine Schippe drauflegen

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