13. Spieltag
Bundesliga kapituliert vor Dortmund

Borussia Dortmund hat seine Siegesserie in der Fußball-Bundesliga in beeindruckender Manier fortgesetzt. Die Konkurrenz schickt bereits die ersten Gratulationen nach Dortmund. Im Norden braut sich dagegen bei Werder Bremen und beim Hamburger SV ein Sturm zusammen. Der Geißbock hingegen hat den Kopf aus der Schlinge gezogen.
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HB Köln. Borussia Dortmund eilt von Rekord zu Rekord, und die Bundesliga scheint bereits nach 13 Spieltagen zu kapitulieren. "Dortmund spielt derzeit in einer anderen Liga. Ich weiß nicht, wie man den gewaltigen Vorsprung der Dortmunder noch einholen kann. Da müsste in Dortmund eine Epidemie ausbrechen", sagte Kaiser Franz Beckenbauer und auch Leverkusens Nationalspieler Simon Rolfes hakte das Thema Meisterschaft für den Rest der Liga ab: "Dortmund ist der klare Favorit. Wenn sie jetzt nicht Meister werden, werden sie es wohl nie mehr."

Nachdem der BVB mit dem 2:1 (0:1) beim SC Freiburg bereits den siebten Auswärtssieg der Saison einfuhr und damit einen Liga-Rekord aufstellte, muss die Konkurrenz schon das Fernglas herausholen. Bayer Leverkusen liegt bereits neun Punkte zurück, die Bayern gar 14 und die kriselnden Nordlichter Werder Bremen und Hamburger SV haben das Zählen schon längst aufgegeben.

So weit sind die Bayern noch nicht. Trainer Louis van Gaal sieht auch nach dem 1:1 (1:1) in Leverkusen noch eine realistische Chance auf die Titelverteidigung. Eine exklusive Meinung, die insbesondere Beckenbauer nicht teilen wollte. Vielmehr ging der Ehrenpräsident mit den Bayern hart ins Gericht. "Das ist keine Spitzenmannschaft. Die sind nicht meistertauglich. Fehler wie im Kindergarten - so kommt man nicht weiter", lästerte Beckenbauer und ließ kein gutes Haar an der van-Gaal-Elf: "Wenn ich den Anspruch habe, Meister zu werden, muss ich anders spielen. Platz acht ist für uns völlig berechtigt."

Nie zuvor in der Bundesliga-Geschichte hatte der Rekordmeister zu diesem Zeitpunkt einen derart großen Rückstand auf Platz eins. Und Hoffnung auf Besserung machte der Auftritt in Leverkusen auch nicht gerade. Zwar hatten die Bayern insbesondere in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung gezeigt, Ball und Gegner beherrscht. Doch wie die Münchner das Spiel nach der Führung aus der Hand gaben, war eines Meisters nicht würdig.

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