ARD zieht zufrieden Bilanz der WM-Auslosungsshow
Heidi Klums Dekolleté für Iraner zu gewagt

Ein störrischer Löwe, eine klemmende Tür und zu langsame Funktionäre - die Fernseh-Generalprobe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 lief nahezu perfekt ab und erlebte nur ein paar kleine Pannen.

HB LEIPZIG/HANNOVER. Die ARD durfte mit ihrer Live-Übertragung der Auslosung in Leipzig zufrieden sein. Auch die Quote war für den TV-Sender erfreulich, denn 8,14 Millionen deutsche Zuschauer bei einem Marktanteil von 25,8 Prozent sind für eine Sportsendung ohne Sport ein guter Wert. Der ARD-Gesamtkoordinator WM 2006 Ulrich Deppendorf zog denn auch eine positive Bilanz und zeigte sich zufrieden: "Eine Live-Übertragung dieser Größenordnung ist eine spannende Herausforderung, die unser Team bestens gemeistert hat."

17 Minuten länger als geplant war die erste große WM-Sendung. "Das ist im Vergleich zu Gottschalk wenig", scherzte ARD-Teamchef Heribert Faßbender. Verantwortlich für die Nachspielzeit war nicht die klemmende Tür, die den Auftritt von Franz Beckenbauer um ein, zwei Sekunden verzögerte, sondern das Tempo der Funktionäre. Die FIFA - Granden gingen langsamer und redeten länger als im engen Zeitplan vorgesehen.

Für Amüsement sorgte bei den TV-Machern des "Ersten" hingegen ein Löwe, den der Magier Hans Klock herbeizaubern sollte. "Der wollte nicht in seinen Käfig", berichtete Faßbender. So kam Goleo, das behäbige Maskottchen der WM 2006, kurzfristig zu einem zauberhaften Auftritt.

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