Auszeichnung für den 21-Jährigen
Podolski ist bester WM-Nachwuchsspieler

Deutschland hat den ersten WM-Titel gewonnen. Lukas Podolski wurde zum besten WM-Nachwuchsspieler gewählt und setzte sich gegen Jungstars wie den Portugiesen Cristiano Ronaldo durch.

HB BERLIN. Der 21 Jahre alte neue Stürmerstar des deutschen Fußball-Meisters Bayern München machte das Rennen bei der erstmals bei einer Weltmeisterschaft durchgeführten Nachwuchsspieler-Wahl. Das Ergebnis wurde am Freitag im Rahmen einer Medienkonferenz im Beisein von Lothar Matthäus bekannt gegeben. Gesponsert wird die Ehrung von Gillette, einem international tätigen Rasierklingenhersteller.

Selbst die größte Auszeichnung seiner jungen Karriere war jedoch für den deutschen Auswahlstürmer nur ein Trostpreis. "Es ist eine schöne Motivation, noch eine gute WM zu spielen. Aber ich hätte lieber den anderen Pokal genommen. Wir wollten hier Weltmeister werden", sagte Podolski am Freitag im Berliner Olympiastadion.

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Nur Spieler, die ab dem 1. Januar 1985 geboren sind, durften gewählt werden. "Die Wahl ist berechtigt. Messi hat zu wenig gespielt. Mit seine beiden Toren in der Münchner WM-Arena gegen Schweden hat Podolski gezeigt, dass er sich bei den Bayern sehr wohl fühlen wird. Das ist eine sehr gute Wahl", kommentierte WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer.

Matthäus lobte den neuen Bayern-Angreifer: "Lukas ist ein außergewöhnlicher Spieler. Wenn Köln gewonnen hat, hat er gewonnen, wenn Köln verloren, dann hat er verloren. Das ist nicht einfach für einen so jungen Mann. Er hat die nötige Klasse und gehörte bei der WM zu den besten Schützen."

Ermittelt wurde der Jung-Star der WM-2006 im letzten Schritt durch die Technical Study Group (TSG) des Weltverbandes FIFA. Sechs Jungspieler standen zur Auswahl. Das Internet-Voting des Publikums hatte Ecuadorianer Luis Valencia (34,29 Prozent) vor dem Portugiesen Cristiano Ronaldo (25,04) und dem Argentinier Lionel Messi (12,30) gewonnen.

Deutschlands Nachwuchs-Star Lukas Podolski vom Deutschen Meister Bayern München hatte mit 6,29 Prozent beim Internet-Voting Rang vier belegt. Dafür erhielt er wie der Schweizer Bundesliga-Profi Tranquillo Barnetta von Bayer Leverkusen und der Spanier Cesc Fabregas einen der drei Nachrücker-Plätze, die die TSG unter Vorsitz des früheren DFB-Trainers Holger Osieck zu vergeben hatte.

Der beste junge Spieler wird auf Grund einer Reihe von Kriterien von der Technischen Studiengruppe bewertet und ausgewählt. Die sieben Kriterien sind: Talent, jugendlicher und erfrischender Spielstil, Kreativität und Unterhaltung, taktische Reife, Echo bei den Fans, Ergebnisse und Fairplay.

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