Bundesliga
Der BVB gibt sich in Köln keine Blöße

Borussia Dortmund behält im Kampf um die Meisterschaft die Nerven: Der BVB gewann beim 1. FC Köln zunächst mit Glück aber am Ende souverän mit 6:1. Die Domstädter stecken damit tief im Abstiegskampf.
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KölnBorussia Dortmund spielt derzeit deutlich weniger meisterlich als der FC Bayern München, aber das Team holt dennoch Punkte und behält nach dem 6:1-Sieg beim 1. FC Köln seinen Vorsprung von fünf Punkten auf den Rekordmeister.

Doch der Sieg in Köln war weit weniger glanzvoll als das 5:0 in der Hinrunde - zumal das Ergebnis gewaltig täuscht. Es brauchte zwei Standards, damit Piszczek und Kagawa das Spiel nach der Führung durch Novakovic drehen konnten. Und direkt vor dem 3:1 durch Lewandowski hätte es Elfmeter für den Gastgeber geben können.

Vor dem Spiel gab es für Tausende Fans ein großes Ärgernis: Auf der A1 von Dortmund nach Köln bildete sich ab 15 Uhr ein herber Stau, der zwei Stunden Geduld von den Fans abverlangte. Dazu kamen weitere Verzögerungen rund um das Stadion. Dass die Partie deswegen zehn Minuten später begann, war nur sehr bedingt eine Hilfe.

Köln startete passiv und auch die Gäste legten nicht gerade los wie die Feuerwehr, auch wenn der BVB um Initiative bemüht war. Bei den Kölnern ruhten die Hoffnungen nach der 1:4-Niederlage in Hannover auf Lukas Podolski. Der Nationalstürmer durfte nach seiner Rotsperre wieder mitwirken. Beim BVB begann, anders als zuletzt üblich, Gündogan für Kehl. Der langzeitverletzte Mario Götze fehlte weiter, kann aber in der nächsten Woche wieder mir der Mannschaft trainieren.

Nach rund einer Viertelstunde kam der FC dem Strafraum des BVB näher - erfolgreich. Novakovic, zuletzt noch als Chancentod verschrien, köpfte das 1:0 - nach langer Flanke von Lanig stand Subotic schlecht und auch Torwart Weidenfeller sah sehr unglücklich aus (13.).

Die Führung spielte den Gastgebern natürlich in die Hände. Der BVB musste nun kommen, schließlich betrug der Vorsprung vor dem FC Bayern in diesem Moment nur noch zwei Punkte. Doch die Schwarz-Gelben zeigten sich dem Druck gewachsen. Und da spielerisch nicht allzu viel klappe, musste eben eine Standard her: wie das 1:0 gelang es per Kopf, und wie beim ersten Tor sah die Abwehr ganz schlecht aus. Denn niemand störte Rechtsverteidiger Piszczek ausreichend bei seinem Kopfball zum Ausgleich (26.) Nach eine. Freistoß praktisch von der rechten Eckfahne.
Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine muntere Partie, denn auch die Kölner bemühten sich phasenweise um Offensive. So konnte Podolski nach gut einer halben Stunde erst im letzten Moment vor dem Torschuss aus aussichtsreicher Lage gestört werden. Unterm Strich war Dortmund aber das wie erwartet spielerisch reifere Team, auch wenn es wie zuletzt öfter reichlich Sand im Getriebe gab. So blieb es zur Pause beim verdienten 1:1.

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  • yeah, der bvb. ich hoffe, der götze kommt bald rein und verdirbt dem bvb die meistersause;-)

  • Dem Autor hätte ein Besuch des Stadions sehr beim Schreiben des Artikels und der Beurteilung des Spiels geholfen.

  • Der Artikel strotzt vor Satz- und Rechtschreibfehler. Im Übrigen heißt die Nummer 21 des BVB Ilkay GÜNDOGAN und nicht GUENDUGAN.

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