Champions League
ManU hat schon gewonnen - nach Einnahmen

Noch ist das Champions-League-Finale nicht gespielt, doch ein Sieger steht schon fest: Manchester United. Egal wie das Endspiel ausgeht - kein anderer Verein verdient so sehr an der Königsklasse wie die Briten.
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DüsseldorfGanz unabhängig vom Ausgang des Finales ist der britische Fußballklub Manchester United der wirtschaftliche Gewinner der diesjährigen Champions-League-Saison. Der neue englische Meister erhält nach Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte selbst im Falle einer Niederlage im Endspiel am 28. Mai im Londoner Wembley-Stadion mit umgerechnet etwa 57,4 Millionen Euro höhere Ausschüttungen vom europäischen Fußballverband Uefa als der Gegner FC Barcelona (52,9 Mio.). Die Studie hat Deloitte exklusiv für das Handelsblatt erhoben

Als Sieger bekäme Manchester sogar 60,4 Millionen Euro, Barcelona läge dann bei 49,5 Millionen Euro. Halbfinalist Schalke 04 streicht 41,1 Millionen Euro ein und liegt damit vor Real Madrid (39,1 Mio.). Nicht berücksichtigt sind zusätzliche Einnahmen aus dem Ticketverkauf oder Prämien von Sponsoren

Manchester United vergrößert mit dem Finaleinzug seinen Vorsprung in der Geldrangliste der Champions League. Die Uefa überwies danach in den fünf Spielzeiten zwischen 2005/06 und 2009/10 umgerechnet 173,4 Millionen Euro an die Briten. Darin enthalten sind neben ergebnisorientierten Prämien die Ausschüttungen aus dem nationalen Marktpool, der TV-Einnahmen der Uefa aus den einzelnen Ländern berücksichtigt. Den zweiten Rang der Deloitte-Analyse belegt der FC Chelsea (159,9) vor Barcelona (152,6), Inter Mailand (149,3) und Arsenal London (138,3).

Als bester deutscher Klub liegt Bayern München mit 129 Millionen Euro auf Platz sieben. Werder Bremen kommt mit 71,8 Millionen Euro auf Platz 13, der VfB Stuttgart auf Platz 19 (43,1 Millionen).

Stefan Merx
Stefan Merx
Handelsblatt / Freier Mitarbeiter

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