Champions League
Valencia gegen Inter endet mit Skandal

Nach dem Abpfiff der Viertelfinal-Partie in der Champions League zwischen dem FC Valencia und Inter Mailand sind bei zahlreichen Akteuren die Sicherungen durchgebrannt: Es kam zu Tumulten, die in einer folgenschweren Massenschlägerei gipfelten – und für mehrere Spieler scharfe Konsequenzen haben dürfte.

HB VALENCIA. Auf dem Rasen des Mestalla-Stadions waren Spieler beider Teams nach dem 0:0, das nach dem 2:2 im Hinspiel das aus für Inter Mailand bedeutete, mit Fäusten und Fußtritten aufeinander losgegangen. Valencias Reservist David Navarro zertrümmerte nach spanischen Presseberichten dem Inter-Verteidiger Nicolás Burdisso mit einem Faustschlag das Nasenbein. Die spanische Polizei konnte die Kampfhähne erst in den Umkleidekabinen mit Mühe trennen.

Nun drohen zahlreichen akteuren längere Sperren: Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat eine Untersuchung eingeleitet und will strenge Strafen verhängen. Der Disziplinarausschuss werde sich am 22. März mit den Zwischenfällen am Ende des Achtelfinalrückspiels in der ostspanischen Hafenstadt beschäftigen, teilte die Uefa mit. Das Spiel hatte der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark aus Landshut geleitet.

Inter Mailand war zuvor vor 55 000 Zuschauern im Luis-Casanova-Stadion kläglich gescheitert. Zwei Wochen nach dem enttäuschenden 2:2 vor eigenem Publikum gegen den FC Valencia war der Mitfavorit auf den Sieg in der Königsklasse den Beweis seiner Klasse auf der europäischen Fußball-Bühne erneut schuldig geblieben. Die Mailänder, die in der italienischen Serie A von Rekord zu Rekord jagen, konnten nicht überzeugen. Valencia, der Tabellen-Dritte der spanischen Liga, kam auf Grund der mehr erzielten Auswärtstore weiter. Danach lagen die Nerven der Mailänder blank.

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