Ein paar kleine Mängel, aber keine großen Pannen
WM-OK mit Generalprobe zufrieden

Aus deutscher Sicht hat man im Moment gleich doppelt Grund zur Freude: Beim Confoderations-Cup überzeugte der DFB bislang nicht nur sportlich, sondern auch organsiatorisch. Zwar habe es bisher ein paar kleine Mängel gegeben, größere Pannen blieben jedoch aus.

HB FRANKFURT/MAIN. Der Confederations Cup ist in puncto Organisation bisher ein gelungener Härtetest für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gewesen. "Es läuft nicht alles perfekt, aber insgesamt können wir nach acht von 16 Spielen eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen", sagte Wolfgang Niersbach, Vizepräsident des Organisationskomitees der WM im kommenden Jahr, am Dienstag. "Es gab Kleinigkeiten, die sich in der Addition nicht zu größeren Pannen ausgewachsen haben."

Die größte organisatorische Herausforderung sei die Wahl der umgebauten Frankfurter Commerzbank-Arena zum zentralen Schauplatz der Mini-WM gewesen. "Es war ein Wagnis, ein neues Stadion zu nehmen, in dem vorher solche internationalen Spiele noch nicht stattgefunden haben", so Niersbach, "und dafür hat es fast sensationell geklappt." Verschlossene Toiletten in den Stadion-Gängen, ortsunkundige Ordner, kleine Stromausfälle und kein Bier mehr in der Halbzeitpause sind Lässlichkeiten gewesen, aus denen die WM-Macher lernen wollen. "Es sind kleine Dinge, die aber großen Ärger machen können", weiß er.

Erleichtert zeigte sich OK-Direktor Horst R. Schmidt, die Feuertaufe in Frankfurt gemeistert zu haben, bekannte aber in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau": "Ich gebe zu, dass ich die Gefahr gesehen habe, dass wir das in Frankfurt nicht mehr hinbekommen." Nicht auf die leichte Schulter werden die "Flitzer"-Zwischenfälle bei den Spielen Mexiko - Brasilien in Hannover und Tunesien - Deutschland in Köln genommen. "Dies kann man nicht als Jux abtun und darf nicht sein. Wir haben die Ordnungskräfte angewiesen, aufmerksamer zu sein", sagte Niersbach.: "Wir bekennen uns jedoch zu den Stadien ohne Zäune zwischen Spielfeld und Zuschauerrängen."

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