Fußball
Energie Cottbus bahnt sich den Weg nach oben

Tag des Ostens in der 2. Bundesliga: Während Hansa Rostock den ersten Saisonsieg gegen Aufsteiger Paderborn perfekt machen konnte, fiedelte Energie Cottbus die Alemannia aus Aachen mit 5:1 aus dem Stadion.

Am fünften Spieltag in der 2. Bundesliga konnten sich sowohl Absteiger Hansa Rostock als auch der 1. FC Saarbrücken über erste Erfolgserlebnisse freuen. Die Saarländer kamen dabei dennoch nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Wacker Burghausen hinaus, konnten aber zumindest das erste Saisontor und den ersten Punkt auf der Habenseite verbuchen. Mustapha Hadjis Treffer (52.) nach 412 torlosen Minuten beendete zunächst die Saarbrücker Durststrecke, ehe Burghausens Sebastian Kneißl noch ausglich (76.).

Unterdessen gelang Hansa Rostock ein überzeugender 2:0-Heimerfolg gegen die gut in die Spielzeit gestarteten Aufsteiger aus Paderborn. Kapitän Rene Rydlewicz (2.) und Marcel Schied (71.) schossen die Nordostdeutschen nach zuvor vier Niederlagen am Stück aus dem Tal der Tränen. Mit jetzt drei Zählern verharrt die Hansa-Kogge allerdings auf einem Abstiegsplatz.

1:5-Packung für Aachen in der Lausitz

Im Stadion der Freundschaft zu Cottbus hagelte es für Alemannia Aachen Gegentore. Am Ende hieß es 5:1 für die Gastgeber aus der Lausitz. Markus Dworrak (27.), Sergiu Radu (39./65.), Lars Jungnickel (87.) und Kevin Mckenna (90.) brachten Energie, das wie 1 860 sowie die Verfolger Braunschweig und Dresden nun zehn Punkte aufweist, auf die Siegerstraße. Erik Meijer gelang für enttäuschende Aachener nur Ergebniskosmetik (82.). "Die Mannschaft hat das umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat. Wir sind mit ihrer Leistung sehr zufrieden", sagte Energie-Präsident Michael Stein.

Die Sportfreunde Siegen sorgen ihrerseits weiter Furore. Aus Ahlen entführten sie durch einen 1:0-Erfolg drei Punkte in das Siegerland. Ahlen erholte sich gegen die Gäste, auf dessen Seite Neuzugang Billy Reina debütierte, nicht mehr vom frühen Eigentor von Jan Velkoborsky (3.). Auch einen Foulelfmeter brachte der Vorletzte nicht im Tor unter - Marcel Ketelaer scheiterte an Siegens Keeper Adnan Masic (72.). LR-Trainer Frantisek Straka sieht nun wohl sehr schweren Zeiten entgegen.

© SID

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