„Es tut uns Leid“
WM-OK entschuldigt sich für Beschimpfungen

WM-Organisationskomitee-Sprecher Gerd Graus hat sich bei zahlreichen Journalisten entschuldigt. Einige Medienvertreter waren nach der Evakuierung des Pressezeltes am Freitag in Berlin von Ordnern beschimpft worden.

Das Organisationskomitee der Weltmeisterschaft hat sich in aller Form für die Beleidigung von Journalisten durch einige Ordner entschuldigt. Diese hatten das Pressezelt am Freitag in Berlin wegen eines Unwetters evakuiert und dabei nicht den höflichsten Umgangston angeschlagen. "Es tut uns Leid, wir möchten uns in aller Form entschuldigen", sagte WM-OK-Sprecher Gerd Graus.

Die Medienvertreter waren aus Sicherheitsgründen vom Zelt auf die Medientribüne geschickt worden, weil mit dem gewitterartigen Unwetter auch ein Sturm verbunden sein sollte. Im Stadion fand zur gleichen Zeit aber die Generalprobe für die Abschlussfeier statt, und Popstar Shakira wollte den Soundcheck ohne Zuschauer durchführen. "Ein Mitarbeiter hat diese Bitte dann leider zu wörtlich genommen und die Räumung der Tribüne veranlasst", erklärte Graus: "Das war ein menschlicher Fehler."

Die Ordner hätten die Presseleute daraufhin von der Tribüne geschubst, berichtete Francesc Aguilar von der spanischen Zeitung El Mundo Deportivo. "Dabei sind auch Worte gefallen wie Scheiß Ausländer. Das ist meine siebte WM, so was habe ich noch nie erlebt."

© SID

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