FC Bayern und Katar
Geld schlägt Menschenrechte

Der kleine Wüstenstaat Katar hat die große Fußballwelt fest im Griff. Selbst stolze Klubs wie der FC Bayern München verneigen sich vor den reichen Scheichs – und das immer wieder. So unpassend das auch ist. Ein Kommentar.

DüsseldorfNatürlich wissen die Bosse des FC Bayern, was sie tun, wenn sie ihr Winter-Trainingslager ausgerechnet im Wüstenstaat Katar aufschlagen. Schon in den Vorjahren hagelte es Kritik deswegen, weil Menschenrechte in diesem Teil der Welt wenig bis gar nicht beachtet werden. Es wäre leicht gewesen, die neue Kritikwelle zu vermeiden – durch den Ausflug in einen anderen Teil der Welt.

Warum sind die Bayern trotzdem nach Katar gefahren? Die offiziellen Erklärungen dafür klingen merkwürdig hohl und wie abgesprochen. Es ist im Winter warm und angenehm dort, lautet das Hauptargument. Und die Augen wollen die Bayern-Stars auch nicht verschließen, wenn sie...

 
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