Fußball
FC Sao Paulo triumphiert in der Copa Libertadores

Der FC Sao Paulo hat durch ein 4:0 gegen Atletico Paranaense zum dritten Mal die Copa Libertadores gewonnen. Für den Traditionsklub aus Brasilien trafen im Finale auch die beiden Ex-Bundesligaprofis Amoroso und Luizao.

Der FC Sao Paulo hat zum dritten Mal in seiner Geschichte die Copa Libertadores gewonnen. Im ersten rein brasilianischen Finale des wichtigsten Vereinswettbewerbs Südamerikas setzte sich der Titelträger von 1992 und 1993 mit 4:0 (1:0) gegen Atletico Paranaense durch. Zuletzt war es 1999 Palmeiras gelungen, die Copa nach Brasilien zu holen.

Nach den 1:1 im Hinspiel brachte der ehemalige Dortmunder Marcio Amoroso den FC Sao Paulo schon in der 17. Minute in Führung. Für Paranaense vergab in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Mittelfeldspieler Fabricio bei einem Elfmeter die große Chance zum Ausgleich, anschließend spielte nur noch der Gastgeber. Angefeuert von 73 000 Zuschauern im Morumbi-Stadion schossen Fabao (53.), der Ex-Berliner Luizao (71.) sowie Diego Tardelli (89.) in einem hart geführten Spiel den deutlichen Erfolg heraus.

Mit drei Titeln ist der FC Sao Paulo nun einer der erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des mit der europäischen Champions League vergleichbaren Wettbewerbs. Häufiger trugen sich nur Independiente Buenos Aires (sieben Titel) sowie die Boca Juniors Buenos Aires und Penarol Montevideo (je fünf) in die Siegerliste ein. Im vergangenen Jahr hatte Once Caldas aus Kolumbien sensationell den Titel geholt.

© SID

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