Fifa-Chef Gianni Infantino
Operation Größenwahn

PremiumFifa-Chef Gianni Infantino will künftig 48 statt 32 Teams zu einer WM zulassen. Sportliche Gründe hat das nicht. Es geht ihm einzig und allein darum, seine Macht zu zementieren. Ein Kommentar.

Die Fahrt mit dem Dampfer über den Atlantik nach Uruguay dauerte drei Wochen. Viel Aufwand für die vier europäischen Teams, um womöglich nach nur einer Partie wieder abzureisen. Also entschlossen sich die Verantwortlichen, zur ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 eine Gruppenphase einzuführen. Ursprünglich war geplant, gleich mit Ausscheidungsspielen zu beginnen.

Es hat eine lange Tradition beim Weltfußballverband Fifa, die Weltmeisterschaften aufzublasen. In Uruguay waren es ganz praktische Gründe, das Turnier auszudehnen. Heute geht es dagegen nur noch um Macht und Geld.

Am Montag hat der seit Februar amtierende Fifa-Präsident Gianni Infantino überraschend vorgeschlagen, statt derzeit 32 Teams künftig 48 zuzulassen....

 
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