Fifa-Kandidat Tokyo Sexwale
Berufswunsch: Präsident

PremiumDer Südafrikaner bewirbt sich um die Nachfolge von Sepp Blatter. Seine Fußball-Erfahrung ist überschaubar, sein Lebenslauf voller Brüche – und sein Aufstieg vom Widerstandskämpfer zum reichen Geschäftsmann kometenhaft.

KapstadtLeicht geht der Name des Unternehmens nicht von der Zunge: Mvelaphanda ist ein Wort aus der südafrikanischen Vendasprache und bedeutet so viel wie „Fortschritt“. Kaum weniger ungewöhnlich klingt der Name des Mannes, der das Geschäftsimperium kontrolliert und nun als möglicher Nachfolger von Fifa-Präsident Sepp Blatter gehandelt wird: Tokyo Sexwale. Den Spitznamen Tokyo erhielt Gabriel Mosima Sexwale von Freunden wegen seiner früheren Leidenschaft für den Karatesport.

Mit dem 62-Jährigen klopft nun ein Mann an die Tür des Weltfußballverbands, dem „der Geruch von Neutralität“ anhaftet, wie sein Fürsprecher Franz Beckenbauer lobt – und den daher womöglich auch andere Europäer attraktiv finden...

 
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