Fußball
Frankfurt gewinnt Kellerduell in Duisburg

Trainer Friedhelm Funkel ist mit dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Aufsteiger-Duell bei seinem ehemaligen Arbeitgeber der erhoffte Befreiungsschlag geglückt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge siegten die Hessen beim MSV Duisburg 1:0 (1:0) und verließen mit sieben Punkten den letzten Tabellenplatz. Die enttäuschenden Gastgeber bleiben nach der zweiten Heimniederlage mit sechs Zählern ebenso wie die Eintracht auf einem Abstiegsrang. Neues Schlusslicht ist der 1. FC Nürnberg. Das "Tor des Tages" in Duisburg erzielte Alexander Meier in der 27. Minute.

Vor 24 636 Zuschauern in der MSV-Arena begannen die "Zebras" sehr schwungvoll. Bereits nach acht Sekunden prüfte Markus Kurth Gästetorwart Oka Nikolov. Der Duisburger Angreifer vergab auch in der Folge gute Gelegenheiten (9. und 23.) für die Gastgeber, die auf die verletzten Markus Hausweiler, Andreas Voss, Josef Ivanovic, Klemen Lavric und Ivica Grlic verzichten mussten.

Die Mannschaft von Funkel, der den MSV vom 13. Mai 1996 bis 24. März 2000 betreut hatte, übernahm nach 20 Minuten das Kommando. Angetrieben von Chris und Meier beherrschte die Eintracht das Geschehen im Mittelfeld. Der 22-jährige Meier scheiterte zunächst freistehend an MSV-Keeper Georg Koch (23.), bevor er bei seinem ersten Bundesligator eine Vorlage von Francisco Copado nutzte, der zum ersten Mal in der Anfangsformation stand. Allerdings bereitete der Angreifer den Treffer aus abseitsverdächtiger Position vor. Auf der Gegenseite war es erneut Kurth, der in der 32. Minute aus kurzer Distanz an Nikolov scheiterte.

Auch nach der Pause waren die Frankfurter zunächst das bessere Team. Nach Kopfballvorlage von Meier traf Ioannis Amanatidis nur die Latte (50.), wenig später scheiterte der Grieche mit einem Kopfball an Koch. Copado hatte Pech mit einem Pfostenschuss (57.), danach scheiterte Chris an Koch (75.). Die Gastgeber, bei denen Tobias Willi die fünfte Gelbe Karte sah und somit am kommenden Wochenende im Spiel beim Rekordmeister Bayern München gesperrt ist, ließen jegliche spielerische Linie vermissen und brachten die Abwehr der Gäste kaum einmal in Verlegenheit.

© SID

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