Für Hoeneß als Chefaufseher
Mitgefühl schlägt kalte Regeln

In der inzwischen von Unternehmen geprägten Fußball-Bundesliga ist Uli Hoeneß ein Vorbild, wenn es um Unternehmensführung geht. Nicht nur dieser Sachverstand macht ihn zum wertvollen Bestandteil der Liga. Ein Kommentar.

DüsseldorfDer Spitzenfußball ist wie eine große Familie. Jeder kennt jeden, auch wenn nicht jeder jeden mag. Gelegentlich streiten sich Trainer, Manager und Spieler heftig und emotional – und wenig später vertragen sie sich wieder. Animositäten sind in der Tagesordnung. Langjährige, wirklich tiefsitzende Feindschaften sind dagegen sehr selten – anders als bei manchen eingefleischten Fans.

Es ist daher kein Wunder, dass Uli Hoeneß nach seiner Haft als Steuersünder wieder umgehend in die Fußballfamilie aufgenommen worden ist. Dass er sogar in alte Ämter beim FC Bayern zurückkehrt, hat jedoch weniger mit Solidarität zu tun, sondern mit der großen Achtung vor seiner...

 
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