Fußball
Funktionäre in Kenia mit Macheten verprügelt

Mit Macheten und Eisenwerkzeug haben Jugendliche zwei ranghohe Funktionäre des kenianischen Verbandes verletzt. Sportdirektor Titus Kasuve und der zweite Vize-Präsident Erastus Okul erlitten Kopf- und Handverletzungen.

Der kenianische Fußball-Verband (KFF) stolpert von einem Skandal in den nächsten. Knapp vier Wochen nach dem Tod eines 15 Jahre alten Fans im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel gegen Marokko Ende Juli wurden jetzt zwei ranghohe Funktionäre von zwei Jugendlichen attackiert und schwer verletzt. Sportdirektor Titus Kasuve und der zweite Vize-Präsident Erastus Okul mussten mit schweren Kopf- und Handverletzungen in ein Krankenhaus in Nairobi eingeliefert werden, nachdem sie vor der Geschäftsstelle des Verbandes von den Tätern mit Macheten und Eisenwerkzeug angegriffen worden waren.

"Spion" Wekesa in der Kritik

Die gewalttätigen Jugendlichen sollen zuvor den wegen der Korruption und Unruhe im kenianischen Verband kürzlich auch auf Geheiß des Weltverbandes Fifa berufenen neuen Generalsekretär Moni Wekesa bis vor die Verbandsräume begleitet haben. Kasuve sowie Okul hatten die Ansetzung von "Spion" Wekesa heftig kritisiert und sollen ihm sogar den Zutritt zur Geschäftsstelle untersagt haben.

Damit steht die KFF erneut im Blickpunkt, nachdem die Disziplinarkommission der Fifa erst Ende Juli entschieden hatte, dass die kenianische Nationalmannschaft ihr nächstes Heimspiel im Rahmen der Qualifikation für die WM 2006 am 2. September gegen Tunesien vor leeren Rängen austragen muss. Grund dafür waren die Ereignisse beim Spiel zwischen Kenia und Marokko am 18. Juni in Nairobi, als ein 15 Jahre alter Fan beim gewaltsamen Öffnen der Eingangstore des Stadions erdrückt wurde. Zudem waren 15 Personen verletzt worden.

© SID

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