Fußball 2.Bundesliga
Fürth setzt zum Gipfelsturm an

Zum Auftakt des Zweitliga-Spieltags peilt Greuther Fürth heute gegen Aufsteiger FSV Frankfurt den Sprung an die Spitze an. Oberhausen empfängt St. Pauli, Wehen trifft auf Koblenz.

Der Gipfelsturm der Spvgg Greuther Fürth könnte heute Abend seinen vorläufigen Höhepunkt finden. Zum Auftakt des 20. Spieltag in der 2. Bundesliga trifft der Tabellenzweite Greuther Fürth auf den FSV Frankfurt (18 Uhr/live bei Premiere). Fürth ist seit fünf Spielen ungeschlagen und hat vier dieser Begegnungen für sich entscheiden können. Der FSV Frankfurt wird trotz Platz 15 ein ernst zu nehmender Gegner für die Franken sein. Mit zuletzt drei Siegen konnten sich die Hessen auf einen Nichtabstiegsplatz verbessern. Fürths Trainer Benno Möhlmann muss vermutlich auf Charles Takyi und Ivo Ilicevic verzichten, die sich beim überzeugenden 3:0-Sieg in St. Pauli verletzten.

"Die Frankfurter sind ähnlich gut wie wir aus der Winterpause gekommen und haben die letzten drei Spiele gewonnen. Sie haben eine gute Phase und kommen nicht hierher, um die Punkte abzuliefern", sagt Möhlmann, "wir müssen mit Selbstvertrauen, Engagement und Zusammenhalt über 90 Minuten agieren, dann haben wir bei unserer Spielweise eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen."

Ebenfalls am Freitagabend trifft Rot Oberhausen-Weiß auf den FC St. Pauli. Während die Norddeutschen mit 28 Punkten aus 19 Spielen im gesicherten Mittelfeld stehen, muss Oberhausen bei nur vier Punkten Abstand auf die Abstiegszone den Blick nach unten richten. Der Trend spricht jedoch für die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger. In den letzten drei Spielen blieb Oberhausen immer unbesiegt. Allerdings endeten die letzten beiden Spiele 0:0, so auch der Heimauftritt gegen Abstiegskonkurrent Koblenz. St. Pauli ist seit drei Spielen sieglos. Trainer Holger Stanislawski muss zudem für längere Zeit auf Linksverteidiger Andreas Biermann verzichten, der sich bei der Niederlage gegen Fürth einen Bänderriss in der Schulter zuzog.

Der SV Wehen Wiesbaden und die TuS Koblenz müssen im direkten Duell unbedingt punkten, um die Hoffnung auf den Klassenverbleib zu wahren. Die Statistik spricht für Wehen. Nur eines der sechs letzten Heimspiele ging verloren. Zudem schaltete Wehen im Achtelfinale des DFB-Pokals Erstligist Karlsruher SC aus. Koblenz ist in dieser Saison noch ohne Auswärtserfolg und seit den letzten vier Partien ohne Sieg. Sascha Amstätter und Slobodan Lakicevic werden Wehen Wiesbaden nicht zur Verfügung stehen, beide waren aber ohnehin nicht für die Startelf vorgesehen.

© SID

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