Fußball 2.Bundesliga
Gladbach will vorzeitige Herbstmeisterschaft

Das absolute Top-Spiel der 2. Bundesliga steht heute in Freiburg auf dem Programm. Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach will bei den ambitionierten Breisgauern die Herbstmeisterschaft perfekt machen.

Der SC Freiburg lädt heute zum Spitzenspiel in der 2. Bundesliga (20.15 Uhr/live im DSF und bei Premiere). Der Verfolger aus dem Breisgau trifft auf den Spitzenreiter aus Mönchengladbach. Dies bedeutet die sicherste Abwehr spielt gegen besten Sturm und die erfolgreichste Heimelf trifft auf das stärkste Auswärtsteam. Eine Partie, die Erstliga-Niveau verspricht. "Ich erwarte ein Spiel mit hoher Qualität. Freiburg hat eine klasse Mannschaft. Sie spielen offensiv und schnell und haben auch individuell gute Spieler in ihren Reihen. Wir wollen uns aber trotzdem nicht verstecken und nur auf Konter lauern", sagte Gladbachs Coach Jos Luhukay vor dem richtungweisenden Topspiel.

Bangen um Marin

Denn die seit nunmehr zwölf Spielen in Folge ungeschlagenen Rheinländer peilen mit einem weiteren Sieg auf fremdem Platz bereits eine Partie vor Hinrunden-Ende die Herbstmeisterschaft in der 2. Liga an. Allerdings bangt Luhukay vor dem Gastspiel im Breisgau noch um den Einsatz des zuletzt starken U21-Nationalspielers Marko Marin, der unter einer hartnäckigen Grippe leidet. "Marko Marin nimmt zurzeit Antibiotika. Bei ihm werden wir erst noch abwarten müssen, ob er auflaufen kann", erklärte Luhukay.

Coulibaly für gesperrten Ndjeng

Definitiv auflaufen wird dagegen Soumaila Coulibaly. Der ehemalige Freiburger, der seit seinem Wechsel im Sommer bei den "Fohlen" nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen ist, darf sich gegen seinen Ex-Klub anstelle des gesperrten Marcel Ndjeng bewähren. "Ich freue mich auf das Spiel und werde mein Bestes geben. Wir wollen gewinnen, indem wir unser Spiel finden, Freiburgs schnellen Angreifern keinen Raum lassen und möglichst früh selbst das 1:0 machen", meinte der Mittelfeldspieler, der für den Sportclub in 210 Spielen 37 Tore erzielte.

Im Gegensatz zum mageren 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden am vergangenen Wochenende erhofft sich Luhukay von seiner Mannschaft vor allem wieder mehr Kaltschnäuzigkeit beim Torabschluss. Dabei könnte den Gladbachern entgegenkommen, dass die Freiburger gewiss offensiver zu Werke gehen als zuletzt der hessische Aufsteiger. "Ob es leichter wird, weiß man nicht. Auch 1 860 München hat nach vorne gespielt. Wir mussten dort an die Grenze gehen und das wird auch in Freiburg so sein", sagte Luhukay.

Freiburg will siebten Sieg im achten Heimspiel

Derweil hofft der SC Freiburg nach zuletzt drei Unentschieden in Serie vor ausverkauften Haus auf seinen siebten Sieg im achten Heimspiel. Gegen den Mitkonkurrenten um die Bundesliga-Rückkehr soll vor dem abschließenden Auswärtsspiel bei Überraschungsaufsteiger Wehen Wiesbaden ein perfekter Jahresabschluss eingeläutet werden. "Das Spiel gegen Gladbach ist ein absolutes Highlight. Wir wollen an die gute Heimbilanz anknüpfen und uns mit einer guten Vorstellung und drei Punkten vom Publikum zu verabschieden", sagte SC-Coach Robin Dutt.

© SID

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