Fußball 2.Bundesliga
KSC fährt 1,94 Millionen Euro Gewinn ein

Der Karlsruher SC kann sich im abgelaufenen Geschäftsjahr über einen Gewinn in Höhe von 1,94 Mill. Euro freuen. Das teilte der Verein vor der Mitgliederversammlung mit.

Zweitligist Karlsruher SC hat im abgelaufen Geschäftsjahr (1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009) einen Gewinn in Höhe von 1,94 Mill. Euro gemacht. Damit konnte der Bundesliga-Absteiger seine Schulden tilgen. Der Klub verfügt nun über ein Eigenkapital in Höhe von 308 000 Euro. Dem stehen Verbindlichkeiten von 269 000 Euro bei Banken gegenüber. Allerdings planen die Badener für die laufende Zweitliga-Saison einen Verlust von 2,0 Mill. Euro.

Diese Zahlen gab das scheidende Präsidium um Klubchef Hubert H. Raase am Mittwoch im Vorfeld der Mitgliederversammlung in der Europahalle bekannt. "Ich spreche mich für die Zukunft dafür aus, dass die restriktive Ausgabenpolitik beibehalten wird und dennoch mittelfristig der Bundesliga-Aufstieg anvisiert werden sollte", sagte Raase.

Präsidentenwahl am Mittwochabend

Unter Raase hat der KSC zudem Rückstellungen in Höhe von 10,35 Mill. Euro gebildet. Dieses Geld gilt als Sicherheit hinsichtlich des nach wie vor andauernden Rechtsstreits mit Rechtehändler Michael Kölmel. Der Klub ist der Ansicht, dass Kölmel trotz eines im Jahr 2000 geschlossenen Vermarktungsvertrages kein Geld zusteht. "Wir habe ihm in der Vergangenheit schon 17 Mill. Euro angeboten, aber er wollte mehr. Ich glaube nicht, dass es zu einem Vergleich mit Herrn Kölmel kommen wird", erklärte Raase.

Der scheidende Präsident, der am Mittwochabend von den Bewerbern Rolf Kahn, Paul Metzger oder Siegfried König beerbt wird, betonte noch einmal, dass der seit langem anvisierte Neubau eines Stadions die wichtigste Zukunftsfrage für den KSC ist. Im Gespräch sind nach wir ein Umbau des Wildparkstadions oder ein Neubau an der Autobahn 5.

© SID

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