Fußball 2.Bundesliga
KSC hofft auf Reaktion, Freiburg auf die Wende

Mit unterschiedlichen Vorzeichen gehen der SC Freiburg und der Karlsruher SC heute in das Montagspiel der 2. Bundesliga. Die Breisgauer möchten schnell aus dem Tabellenkeller, der KSC will sich weiter oben etablieren.

Zu Saisonbeginn gehörten der SC Freiburg und der Karlsruher SC noch beide zum Kreis der Aufstiegskandidaten. 15 Spieltage später könnten die Vorzeichen nicht unterschiedlicher sein: Der KSC hat vor dem direkten Duell der beiden Ex-Bundesligisten am heutigen Montagabend (20.15 Uhr) zum Abschluss des 16. Spieltags der 2. Bundesliga doppelt so viel Punkte auf dem Konto wie die Breisgauer.

Mit einem Sieg könnte der KSC sein Überwintern auf einem Aufstiegsplatz garantieren, da die Verfolger 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg jeweils nur zu Unentschieden kamen. Auch Tabellenführer Hansa Rostock ließ am Samstag beim 1:1 gegen 1 860 München Punkte, die Badener könnten den Rückstand auf Rang eins auf einen Zähler verkürzen - vorausgesetzt, das Team von Trainer Edmund Becker holt die drei Punkte an der Dreisam.

Carnell verspricht eine Reaktion

Entsprechend gehen die Karlsruher als Favoriten in das Derby, obwohl sie am letzten Spieltag mit der 0:1-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue die erste Saison-Niederlage kassierten. Mit einem Erfolg in Freiburg will der KSC die Niederlage gegen Aue vergessen machen und die Weichen erneut auf den angestrebten Bundesliga-Aufstieg stellen. "Wir wollen dort ein Zeichen setzen. Unsere Ausgangsposition ist etwas besser als die des SC Freiburg. Ob wir das nutzen können, das müssen wir abwarten", sagte KSC-Akteur Bradley Carnell vor der Partie.

Im Gegensatz dazu müssen die Freiburger in dieser Spielzeit überraschend auf die Abstiegsplätze schielen. Momentan liegt der Tabellen-13. nur einen Punkt vor einem Abstiegsrang und hat zudem seit fünf Partien nicht mehr gewinnen können. Allerdings dürfen sich die Breisgauer im Duell mit dem Nachbarn aus Karlsruhe auf die Unterstützung der eigenen Fans freuen. Bereits am Donnerstag hatte der Klub im Vorverkauf rund 20 000 Eintrittskarten abgesetzt.

© SID

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