Fußball 2.Bundesliga
Ostderby zwischen Hansa und Energie endet torlos

Das Ostderby zwischen Hansa Rostock und Energie Cottbus endete 0:0. Durch das Remis verpasste Cottbus den Sprung an die Tabellenspitze und ist jetzt Zweiter. Rostock rangiert auf Tabellenplatz elf.

Energie Cottbus hat den Sprung an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpasst. Die Lausitzer kamen am Montag im Ostduell bei Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock nicht über ein 0:0 hinaus, verbesserten sich allerdings punktgleich mit Spitzenreiter 1 860 München auf Platz zwei wieder auf einen Aufstiegsrang. Rostock blieb im Mittelfeld der Tabelle hängen und hat auf Platz elf sechs Punkte Rückstand auf Cottbus, das auch im neunten Anlauf keinen Punktspielsieg im Ostseestadion verbuchen konnte.

Die bis auf den verletzten Mittelfeldspieler Flavio Faroni (Muskelfaserriss) in Bestbesetzung angetretenen Hausherren übernahmen schnell das Kommando. Schon nach 35 Sekunden hatte Marcel Schied vor 22 000 Zuschauern die große Chance zur Führung, verpasste jedoch freistehend die Hereingabe von Rade Prica. In der Folge belagerte Hansa zwar geradezu das Energie-Tor, offenbarte dabei aber eklatante Abschlussschwächen. Prica und Schied scheiterten rund ein halbes Dutzend mal kläglich.

Die zaghaft und zurückgezogen agierenden Gäste kamen nur zweimal gefährlich vor das Hansa-Tor: Aber Sergiu Radu und Vragel da Silva (beide 8.) vergaben genauso wie Timo Rost zehn Minuten vor der Pause mit einem Schuss an den Außenpfosten. Aus dem Cottbuser Mittelfeld, wo Youngster Sebastian Schuppan den gesperrten Daniel Gomez (Gelb-Rot) ersetzte, kamen insgesamt auch kaum Impulse.

Auch nach dem Wechsel bemühten sich die Rostocker mit stürmischen Angriffen um die Führung. Nach 51 Minuten forderten die Zuschauer lautstark Elfmeter, als Schied im Strafraum nach einem Zweikampf mit Kevin Mckenna fiel und Schiedsrichter Dr. Felix Brych weiterspielen ließ. Der Unparteiische aus München versagte nach 75 Minuten einem Treffer der Gastgeber auch die Anerkennung, weil ein Rostocker den Energie-Keeper Tomislav Piplica mit dem Ball ins Tor gestoßen hatte.

Cottbus spielte in der zweiten Hälfte offensiver, hochkarätige Chancen blieben dennoch bei den Gästen Mangelware. Die beste Gelegenheit hatte noch Zoltan Szelesi (60.).

© SID

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