Fußball 2.Bundesliga
Wacker protestiert gegen 1 860-Niederlage

Nach dem positiven Doping-Tests von "Löwe" Nemanja Vucicevic hat Zweitligist Wacker Burghausen beim DFB Protest gegen die Wertung des betreffenden Spiels gegen den TSV 1 860 München (0:2) eingelegt.

Zweitligist Wacker Burghausen hat gegen die Wertung der 0:2-Niederlage im Punktspiel gegen 1 860 Munchen vom 12. Spieltag wie erwartet Einspruch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingelegt. Der Münchner Profi Nemanja Vucicevic war nach der Partie positiv auf das Dopingmittel Finasterid getestet worden. Das Präparat war offenbar in einem Haarwuchsmittel enthalten, das der 26 Jahre alte Serbe ohne Absprache mit den Klubärzten eingenommen hatte. "Ich habe aus purer Eitelkeit eine Riesendummheit begangen", kommentierte der bis zum Montag (28. November) für die laufende Woche vom Trainingsbetrieb freigestellte Vucicevic sein Fehlverhalten.

Spitzenreiter München droht nun der Abzug von drei Punkten. In einem ähnlichen Fall war Regionalligist Kickers Emden erst am Freitag derart bestraft worden. Bei den Norddeutschen war Falk Schindler nach der Partie bei Fortuna Düsseldorf (2:1) ebenfalls positiv auf das Dopingpräparat getestet worden. Der Spieler hatte in dieser Partie einen Treffer erzielt. Neben dem Abzug der drei Punkte wurde Schindler für sechs Monate gesperrt.

Diskussion über Strafmaß

"Alles ist möglich", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Rainer Koch (Poing) hinsichtlich eines möglichen Urteils. Anstelle eines Punktabzugs kommen als mögliche Strafen auch die Wiederholung der Partie oder lediglich eine Einzelstrafe gegen den Spieler in Frage. Vucicevic war in Burghausen beim Stand von 2:0 in der 74. Minute eingewechselt worden. Der Serbe setzt in dem Verfahren auf milde Richter. "Ich hoffe, dass die Strafe nicht zu hoch ausfällt. Ich wünschte, ich könnte diesen Fehler irgendwie wieder gutmachen", erklärte der "Sünder".

© SID

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