Fußball Bundesliga
Aachen kassiert Heimklatsche gegen Berlin

Alemannia Aachen hat im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Dämpfer kassiert. Vor heimischer Kulisse setzte es eine herbe 0:4-Pleite gegen Hertha BSC Berlin. Gilberto, Gimenez, Pantelic und Bastürk trafen für Berlin.

Aufsteiger Alemannia Aachen droht die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga. Durch das 0:4 (0:1) auf eigenem Platz gegen Hertha BSC Berlin und die damit fünfte Niederlage in Serie bleiben die Aachener drei Spieltage vor Saisonende weiter auf einem Abstiegsplatz. Die Berliner, vor dem Spiel noch zweitschlechteste Auswärtsmannschaft und zweitschwächstes Rückrundenteam, sicherten sich dagegen durch den zweiten Sieg im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Karsten Heine bereits drei Spieltage vor Ende dieser verkorksten Saison den Klassenerhalt.

Als Tabellensiebter könnten die Berliner nun auch wieder den UI-Cup ins Visier nehmen und sich somit ein Hintertürchen für die ersehnte Europapokal-Teilnahme offen halten. Die Treffer zum erst dritten Auswärtssieg in dieser Saison, dem zweiten unter Heine, sicherten der überragende Brasilianer Gilberto (6.), der Argentinier Christian Gimenez (48.), Marko Pantelic (77.) und Yildiray Bastürk (80.).

Für Gimenez war es der elfte, für Pantelic, der wegen anhaltendem Formtief von Heine zunächst auf die Bank gesetzt worden war, der zwölfte Saisontreffer. Für die Aachener, die erstmals nach 14 Heimspielen wieder ohne eigenes Tor blieben, scheiterte Laurentiu Reghecampf mit einem Foulelfmeter an Hertha-Keeper Christian Fiedler (16.).

Vor 20 800 Zuschauern auf dem abermals ausverkauften Tivoli spielten die Gastgeber zunächst mit sehr viel Herzblut und sehr großem Aufwand. Allerdings offenbarte die Alemannia die für einen Abstiegskandidaten typischen Schwächen in der Raumaufteilung, im Spielaufbau und vor allem in der Chancenverwertung. Nach dem Schock des frühen 0:1 nach einem sehenswerten Solo von Gilberto hatten die Aachener bis zur Pause zahlreiche gute Gelegenheiten zum Ausgleichstreffer.

Nachdem Reghecampf bereits den dritten Strafstoß der Aachener in dieser Rückrunde vergeben hatte, traf Außenverteidiger Thomas Stehle nur den Pfosten (25.), Vedad Ibisevic brachte das Kunststück fertig, Fiedler auszuspielen und den Ball dann am leeren Tor vorbeizustolpern (28.).

Auch im zweiten Durchgang wurden die Aachener Hoffnungen durch ein frühes Gegentor zerstört. Nach einer Flanke von Malik Fathi nutzte Gimenez einen groben Schnitzer von Alexander Klitzpera zum zweiten Treffer für die Gäste. Alemannia-Coach Michael Frontzeck setzte nun alles auf eine Karte und brachte den offensiven Sascha Dum für Innenverteidiger Klitzpera, doch die Gastgeber mussten nun dem hohen Aufwand im ersten Durchgang Tribut zollen und fanden gegen eine abgeklärt spielende Hertha-Mannschaft nicht mehr richtig ins Spiel.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%