Fußball Bundesliga
Absteiger Duisburg gewinnt in Bielefeld

Den Abstieg aus der Bundesliga kann Tabellenschlusslicht MSV Duisburg zwar nicht mehr verhindern, aber im letzten Auswärtsspiel der Saison trösteten sich die "Zebras" bei Arminia Bielefeld mit einem 2:0-Erfolg.

Arminia Bielefeld hat nach dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Bundesliga einen erfolgreichen Saisonabschluss vor den eigenen Fans leichtfertig verpasst. Die Ostwestfalen verloren gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht MSV Duisburg mit 0:2 (0:0) und kassierten die vierte Niederlage in Serie.

Zudem wartet die Arminia seit mehr als 24 Jahren auf einen Bundesliga-Heimsieg gegen den MSV. Dieser sorgte dagegen drei Tage nach dem besiegelten Abstieg für ein versöhnliches Ergebnis. Der Sieg, den der Südkoreaner Jung-Hwan Ahn (60.) und Marco Caligiuri (82.) sicherstellten, war der erste seit dem 26. Februar (2:1 gegen Hertha BSC Berlin) und der erst zweite Auswärtserfolg der Saison nach dem 1:0 am ersten Rückrundenspieltag beim VfB Stuttgart.

Obwohl es für beide Teams nur noch um die Ehre ging, sahen die 19 452 Zuschauer eine muntere erste Halbzeit mit insgesamt zwölf Eckbällen und einem knappen Dutzend guter Chancen. Der Akteur, der die erste Halbzeit prägte, war auch gleichzeitig der unerfahrenste auf dem ganzen Feld.

Der 20 Jahre alte Bielefelder Tim Danneberg zeigte bei seinem Bundesligadebüt eine sehr engagierte Leistung, besaß zwei gute Chancen (18.,35.) und bereitete zwei weitere durch David Kobylik (22.) und Ioannis Masmanidis (39.) vor. Wenn, wie im Fall von Heiko Westermann (40.), nicht die Latte im Weg stand, so war es der sehr starke Georg Koch im Tor der Gäste. Der Routinier wurde bereits in der Halbzeitpause von den Duisburger Fans vor den Block gerufen und lautstark gefeiert.

Auch im zweiten Durchgang hatte die Arminia zunächst das Spiel in der Hand und weitere gute Gelegenheiten zum 1:0. Die Ostwestfalen bewiesen jedoch eindrucksvoll, warum sie in den ersten 15 Rückrundenspielen nur neun Treffer erzielten. Kaltschnäuziger war der Duisburger Ahn, der aus 14 Metern traf. Danach sorgten beide Trainer für versöhnliche Gesten und wechselten in Dennis Eilhoff (Bielefeld) und Sven Beuckert zeitgleich ihre Ersatztorhüter ein. Für Eilhoff war es ebenfalls die Bundesliga-Premiere.

© SID

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