Fußball Bundesliga
Bielefeld bleibt drin, VfB muss in den UI-Cup

Trotz eines 2:2-Remis beim VfB Stuttgart bleibt Arminia Bielefeld in der 1. Bundesliga. Dem VfB Stuttgart reichte der Punkt immerhin, um in den UI-Cup vorzudringen.

Arminia Bielefeld hat sich am letzten Spieltag vor dem siebten Abstieg aus der Bundesliga gerettet und dem entthronten Meister VfB Stuttgart die direkte Teilnahme am Uefa-Cup vermasselt. Die Ostwestfalen erkämpften bei den Schwaben dank des ersten Bundesliga-Tores von Robert Tesche (10.) und eines späten Treffers von Christian Eigler (87.) ein 2:2 (1:0) und schickten den neuen alleinigen Rekordabsteiger 1. FC Nürnberg in die 2. Liga.

Der VfB rückte trotz der Tore von Mario Gomez (75., Foulelfmeter) und Manuel Fischer (85.) nicht mehr auf einen Uefa-Cup-Platz vor und muss den Umweg über den UI-Cup nehmen. Bielefeld rettete sich durch den Punktgewinn nicht nur vor dem bitteren Gang in die Zweitklassigkeit, sondern feierte auch eine Premiere: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird die Arminia in ihre fünfte Bundesliga-Saison in Serie gehen.

Die 55 800 Zuschauer im ausverkauften Gottlieb-Daimler-Stadion sahen eine nervöse Anfangsphase beider Teams. Vor allem die Stuttgarter, die ohne die verletzten Pavel Pardo, Serdar Tasci und Ciprian Marica sowie den gesperrten Kapitän Fernando Meira auskommen mussten, leisteten sich zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau.

Die Bielefelder, die kurz vor dem Anpfiff die von der Liga-Zugehörigkeit unabhängige Vertragsverlängerung mit Trainer Michael Frontzeck bis zum 30. Juni 2009 bekanntgegeben hatten, nutzten schon nach zehn Minuten die Verunsicherung der Gastgeber - im Anschluss an einen Freistoß von Thorben Marx gelang Tesche sein Premierenstück.

Nach dem Rückstand waren die Platzherren um den Ausgleich bemüht, Nationalspieler Gomez konnte aber die größte VfB-Chance bis Mitte der ersten Halbzeit nicht verwerten (21.). Auch neun Minuten später brachte der Angreifer den Ball nicht im Tor der geschickt verteidigenden Gäste unter.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die mit einer hohen Fehlerquote agierenden Stuttgarter, bei denen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger eine knappe Stunde überraschend auf der Ersatzbank saß, zunächst nicht entscheidend gegen die vielbeinige Abwehr der Bielefelder durchsetzen. Allerdings verhielten sich die Gäste in dieser Phase äußerst passiv und versuchten kaum noch, die sich bietenden Konterchancen zu nutzen.

Die Passivität der Arminia führte dazu, dass der VfB trotz seiner schwachen Leistung den Druck mit zunehmender Spieldauer erhöhte. Gute Chancen für die Gastgeber blieben aber bis zum Foulelfmeter, den Arminia-Torhüter Rowen Fernandez verschuldete, Mangelware.

© SID

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