Fußball Bundesliga
Bochum verschenkt den Sieg

Der 1. FC Köln hat am 34. Spieltag der 1. Bundesliga gegen den VfL Bochum ein glückliches 1:1 (1:1)-Unentschieden erreicht. Bochums Yahia verschenkte den Sieg mit einem Eigentor.

Kaiserwetter, volles Haus und Partystimmung: Beim 1:1 (1:1) zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum feierten die 50 000 Fans in der zum zwölften Mal in dieser Saison ausverkauften WM-Arena 90 Minuten den Klassenerhalt der beiden Traditionsklubs und einem altgedienten Recken. Nach zehn Jahren 1. FC Köln und insgesamt 13 als Profi machte Matthias Scherz sein 356. und letztes Spiel in der 1. und 2. Liga und beendete damit seine aktive Laufbahn.

Der 37 Jahre alte gebürtige Niedersachse wird künftig im Kölner Jugendbereich die Aufgabe eines Laufbahnberaters übernehmen und wurde von Trainer Christoph Daum am Samstag zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt und übernahm zugleich die Kapitänsbinde. In 270 Spielen für den FC erlebte Scherz vier Auf- und drei Abstiege in die und aus der Bundesliga. Der Auftritt des Stürmers, der genauso wie Matthias Broich und Sergiu Radu verabschiedet wurde, war zweifellos das Highlight des Spiels ohne Bedeutung. Beide Klubs hatten bereits vor dem letzten Spiel den Klassenerhalt sicher.

Matthias Scherz verpasst letzten Treffer

In dem insgesamt mittelmäßigen Spiel gingen die dezimierten Gäste, die neben einigen Langzeitverletzten auch auf die angeschlagenen Christoph Dabrowski und Philipp Bönig verzichten mussten, durch einen Kopfball von Diego Klimowicz (18.) in Führung. Den Ausgleich nur sechs Minuten später für Köln erzielte auch ein Bochumer. Nach einer Ecke von FC-Stürmer Adil Chihi köpfte Anthar Yahia den Ball ins eigene Netz.

In der etwas lebhafteren zweiten Halbzeit übernahmen die Kölner, die auf die Leistungsträger Novakovic, Petit und Torhüter Faryd Mondragon verzichten mussten, mehr und mehr die Initiative. Dabei hätten Taner Yalcin (53.), Scherz (63., 75.) und Nemanja Vucicevic (65.) weitere Tore erzielen können, scheiterten aber zum Teil am sehr gut reagierenden VfL-Torhüter Philipp Heerwagen. Heerwagen spielte für die etatmäßige Nummer 1 Daniel Fernandes.

© SID

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