Fußball Bundesliga
BVB darf weiter von Europa träumen

Borussia Dortmund darf nach dem 6:0 (1:0)-Sieg gegen Arminia Bielefeld weiter auf das internationale Geschäft hoffen. Duch den Sieg schob sich der BVB auf Tabellenplatz fünf vor.

Arminia Bielefeld schwankt im Kampf um den Klassenerhalt weiter zwischen Hoffen und Bangen, Borussia Dortmund dagegen kann den Einzug in die Europa League aus eigener Kraft schaffen. Mit dem 6:0 (1:0) blieb die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp erstmals seit 17 Jahren eine ganze Spielzeit im heimischen Stadion ungeschlagen, während die Arminia beim Saisonfinale in der eigenen Arena am kommenden Samstag gegen Hannover 96 unbedingt einen Sieg benötigt, um sich vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit zu retten.

Kapitän Sebastian Kehl (43./72.), Tamas Hajnal (53.), Nelson Valdez (70.), Tinga (84.) und Mohamed Zidan (87.) machten den fünften Heimsieg der Dortmunder in Folge und den höchsten Saisonerfolg vor 80 200 Zuschauern perfekt.

Die Partie entwickelte sich jedoch für die Gastgeber zum Geduldsspiel. Denn mit einer gut organisierten und aggressiven Abwehr ließ Bielefeld kaum zwingende Torchancen zu. Die technisch und spielerisch stärkeren Dortmunder fanden kaum Lücken in der Defensive. Bielefeld verlegte sich aufs Kontern und besaß bis zum Halbzeitpfiff die besseren Chancen.

Bereits in der neunten Minute vergaben Robert Tesche und Sekunden später Christopher Katongo nach einem eklatanten Abwehrschnitzer der Borussia die große Chance zur Führung, bevor Oliver Kirch (35.) mit einem wuchtigen Kopfball aus rund elf Metern an BVB-Torhüter Roman Weidenfeller scheiterte. Erneut Tesche hatte drei Minuten vor der Pause das 1:0 für die Arminia auf dem Fuß.

Doch der Schuss ging für Bielefeld buchstäblich nach hinten los, nach einem Eckball von Alexander Frei köpfte Kehl zur 1: 0-Führung ein. Nach dem Wiederanpfiff präsentierten sich die Dortmunder wesentlich aggressiver und kamen durch Hajnal zur verdienten 2:0-Führung. Die Bielefelder, in der Abwehr diszipliniert, ließen jetzt jegliche Torgefährlichkeit vermissen. Folglich nutzten die Dortmunder ihre Räume und kamen durch Valdez aus kurzer Distanz zum dritten Treffer. Am Ende hätte der BVB das Ergenbis sogar noch höher gestalten können.

© SID

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