Fußball Bundesliga
BVB rechnet mit wirtschaftlich rosiger Zukunft

Obwohl es in der Bundesliga nicht läuft, kann Borussia Dortmund positiv in die wirtschaftliche Zukunft blicken. Laut Geschäftsführer Watzke gebe es "glänzende Perspektiven".

Bundesligist Borussia Dortmund rechnet ab der Saison 2009/10 mit einer deutlichen Umsatz-Steigerung. Gleichzeitig macht Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des einzigen deutschen börsennotierten Vereins, den leidgeprüften Anlegern Hoffnung. "Wegen einer möglichen Teilnahme am internationalen Wettbewerb oder der auch unabhängig davon im Laufe einer Bundesligasaison möglichen Mehreinnahmen gehen wir von einer Erholung des Aktienkurses aus", sagte Watzke dem Magazin Focus-Money.

Insgesamt gab Watzke einen positiven Ausblick ab. "Wir gehen ab der Bundesliga-Saison 2009/10 von neun bis zehn Mill. Euro Mehreinnahmen im Jahr aus und ab der Bundesliga-Saison 2010/11 von 15 bis 20 Mill. Euro im Jahr", so der Manager. Deshalb habe der Verein "glänzende wirtschaftliche Perspektiven", die den Klub zu "großer wirtschaftlicher Stärke" zurückführen sollen. Die Mehreinnahmen sollen auf Grund neuer Sponsoring-Verträge und Vermarktungskonzepten generiert werden.

Watzke denkt über Vermarktung in Eigenregie nach

Dabei überlegt Watzke, ob er den Verein ab 2010 in Eigenregie - wie es beispielsweise auch Bayern München und Werder Bremen tun - vermarktet oder die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Vermarkter Sportfive zu anderen Konditionen und Rahmenbedingungen fortführt. Zudem beschreite die Deutsche Fußball Liga (DFL) in der Vermarktung der Fernsehrechte neue Wege. "Das wird für uns ebenfalls zu deutlichen Mehreinnahmen führen", so Watzke.

Die Börse würde nach einer Erholung von der Krise der Finanzmärkte erkennen, dass der BVB trotz 130 Mill. Euro Schulden über 100 Mill. Euro Eigenkapital sowie ein Stadion im Wert von 200 Mill. Euro und somit über enormes Potenzial verfüge - die Marke BVB und den Wert der Mannschaft noch nicht mit eingerechnet.

Mit einem Dienstag-Kurs von rund 1,50 Euro hat sich die BVB-Aktie zwar etwas von seinem Allzeittief (1,35) erholt, ist aber noch weit entfernt von ihrem Ausgabekurs im Oktober 2000 (11,00 Euro).

© SID

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