Fußball Bundesliga
Cottbus entführt Punkt aus dem Wildpark

Energie Cottbus hat einen weiteren Zähler im Kampf gegen den Abstieg gesammelt. Am 32. Spieltag kamen die Lausitzer beim Karlsruher SC zu einem 1:1 (0:0).

Energie Cottbus muss weiter um den Klassenerhalt in der Bundesliga zittern. Die Lausitzer kamen am 32. Spieltag trotz Führung und größerer Spielanteile nicht über ein 1:1 (0:0) beim Aufsteiger Karlsruher SC hinaus und haben damit die Chance auf eine Vorentscheidung zu ihren Gunsten im Kampf gegen den Abstieg verpasst. Tamas Hajnal (65.) erzielte den Treffer für den bereits seit langem im gesicherten Tabellen-Mittelfeld platzierten KSC, nachdem Stiven Rivic Cottbus in Führung gebracht hatte (60.).

Die 28 000 Zuschauer im Wildparkstadion sahen in den ersten Minuten eine schwache Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Den Gastgebern, die ohne die verletzten Godfried Aduobe, Bradley Carnell und Joshua Kennedy auskommen mussten, war zunächst deutlich anzumerken, dass es für sie um nichts mehr ging. Auf der anderen Seite waren die Cottbuser, die auf die angeschlagenen Christian Bassila und Efstathios Aloneftis verzichten mussten, zwar bemüht, für Gefahr vor dem gegnerischen Tor konnten aber auch die Lausitzer nicht sorgen.

Erst ab Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Einheimischen ein wenig steigern. In der 22. Minute erarbeitete sich der KSC die erste echte Tormöglichkeit der Begegnung, die der Georgier Alexander Iaschwili allerdings nicht nutzen konnte. Zwei Minuten später machte es der albanische KSC-Stürmer Edmond Kapllani per Kopf nicht besser.

Erneut Iaschwili war es dann, der in der 31. Minute die bis dahin größte Chance des Spiels nicht nutzen konnte und mit seinem Schuss am Cottbuser Torwart Gerhard Tremmel scheiterte. Fünf Minuten später verfehlte Kapllani, der seinem Gegenspieler im Strafraum enteilt war, knapp sein Ziel.

Nach dem Seitenwechsel probierten es beide Mannschaften weiter meist mit langen Pässen, die den Abwehrreihen kaum Probleme bereiteten. Trotz der schwachen Vorstellung beider Teams hatte Cottbus in der 55. Minute die große Möglichkeit zur Führung. Nach einem der zahlreichen Abspielfehler von KSC-Mittelfeldspieler Stefan Buck tauchte der eingewechselte Dimitar Rangelow frei vor dem Karlsruher Torhüter Markus Miller auf, der Schuss ging aber knapp am Gehäuse vorbei. Besser machte es der Kroate Rivic fünf Minuten später.

Wiederum fünf Minuten später schaffte KSC-Spielmacher Hajnal mit seinem neunten Saisontor den etwas schmeichelhaften Ausgleich. Bei seinem Freistoß sah Energie-Torwart Gerhard Tremmel etwas unglücklich aus. Kurz darauf wurde der Cottbuser Manager Steffen Heidrich von Schiedsrichter Günter Perl (München) wegen einer Unbeherrschtheit auf die Tribüne geschickt. Von dort hätte Heidrich fast die Führung der Gastgeber gesehen, Sebastian Freis traf aber nur den Pfosten (71.).

© SID

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