Fußball Bundesliga
Doll: "Remis war ein Neuanfang"

Nach dem 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg sprach Borussia Dortmunds neuer Trainer Thomas Doll im Gespräch mit der Presse von einem "ersten Schritt in die richtige Richtung" und einem "Neuanfang".

Thomas Doll hat bei seinem Debüt auf der Trainerbank von Borussia Dortmund ein 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg geholt. Trotz des Remis sprach Doll im Gespräch mit der Presse von einem "ersten Schritt in die richtige Richtung" und einem "Neuanfang".

Frage: "Thomas Doll, das 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg ist für Borussia Dortmund im Grunde zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel..."

Thomas Doll: "Wenn man auf die Tabelle sieht, ist das Unentschieden zu Hause in unserer Situation zu wenig. Aber nach der jüngsten Niederlagenserie war es ein erster Schritt in die richtige Richtung und ein Neuanfang, weil wir in der Abwehr gut gestanden haben und zu Null gespielt haben."

Frage: "Sie hatten nur vier Tage Zeit bis zum ersten Spiel. Worauf haben Sie ihr Hauptaugenmerk gelegt?"

Doll: "Es ging in erster Linie darum, wieder Sicherheit in die Defensive zu bekommen. Die Mannschaft hat zuletzt zu viele Gegentore kassiert und ist oft ins offene Messer gelaufen. Wir haben gegen eine spielstarke Nürnberger Mannschaft nahezu keine Torchance zugelassen. Darauf lässt sich aufbauen. Jetzt gehen wir selbstbewusst in die Sechs-Punkte-Spiele in Bielefeld und in Aachen."

Frage: "Allerdings ließ das Spiel nach vorne erneut zu wünschen übrig..."

Doll: "Vorwiegend in der ersten Halbzeit war noch eine Verunsicherung zu spüren, aber das ist menschlich. Wir hatten zu viele unnötige Ballverluste. Sicherlich müssen wir am Offensivspiel noch arbeiten. Da fehlt unter anderem die Ballsicherheit. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn Alexander Frei gleich nach sieben Minuten seine klare Chance nutzt hätte."

Frage: "Ihre Zuversicht begründet sich vermutlich in erster Linie auf der zweiten Halbzeit. Wo haben sie positive Ansätze ausgemacht?"

Doll: "Nach dem Wechsel haben die Spieler ihren Rucksack abgeworfen und sich mehr zugetraut. Ich habe eine Charaktermannschaft gesehen, die gefightet und sich einige gute Chancen erarbeitet hat. Das Publikum hat das auch entsprechend honoriert. So stellen wir uns das vor, so kommen wir da unten raus."

Frage: "Mit dem Hamburger SV standen Sie bereits im Abstiegskampf und sind gescheitert, jetzt haben Sie den BVB in einer ähnlichen Situation übernommen. Warum tun Sie sich das an?"

Doll: "Ich arbeite nicht nur als Trainer, wenn es um die Champions-League-Plätze geht oder die Uefa-Cup-Teilnahme. In Dortmund, das ist eine riesengroße Herausforderung. Und wenn wir gemeinsam weiter hart arbeiten, bin ich sicher, dass wir es schaffen."

© SID

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