Fußball Bundesliga
Dzeko und Gomez bei Bayern München im Gespräch

Bayern München ist intensiv auf Stürmersuche. Franz Beckenbauer bestätigt, dass Interesse an Edin Dzeko besteht, außerdem ist Mario Gomez beim Rekordmeister im Gespräch.

Der deutsche Vizemeister Bayern München will nun doch Torjäger Mario Gomez vom VfB Stuttgart verpflichten und ist auch an Edin Dzeko vom Meister VfL Wolfsburg interessiert. "Mario Gomez ist ein Spieler, der für uns sehr interessant ist", sagte Manager Uli Hoeneß dem Pay-TV-Sender Premiere nach dem 2:1-Sieg der Bayern gegen den VfB am letzten Bundesliga-Spieltag.

Der Erfolg sicherte den Münchnern die direkte Qualifikation für die lukrative Champions League. Vor dem Saisonfinale hatte Hoeneß noch gesagt, der Name Gomez spiele in den Planungen der Bayern keine Rolle.

Bayern-Präsident Franz Beckenbauer hatte vor dem Anpfiff bestätigt, dass der Rekordmeister auch über eine Verpflichtung von Dzeko nachdenkt. "Er wurde schon diskutiert bei uns", sagte der "Kaiser" als Experte des TV-Senders Premiere vor dem Anpfiff.

Die Chancen auf eine Verpflichtung schätzt Beckenbauer im Falle des 26-maligen Torschützen Dzeko allerdings als gering ein: "Ich denke, seine Absichten und das, was man lesen kann und von seinen Beratern hört: Es zieht ihn mehr Richtung Insel. Wer kann es ihm verdenken? Halber Steuersatz, er verdient dort natürlich mehr."

Gomez noch bis 2012 vertraglich an Stuttgart gebunden

Gomez' Vertrag in Stuttgart läuft noch bis 2012. Die Bayern hatten bereits im vergangenen Sommer versucht, den Nationalstürmer zu verpflichten. Gomez, der in der nun abgeschlossenen Saison 24 Tore erzielte, soll angeblich bei einer Ablösesumme von über 25 Mill. Euro Stuttgart verlassen können. Bei einem Wechsel ins Ausland sollen 35 Mill. Euro als Ablöse festgeschrieben sein.

Der Kontrakt von Dzeko, der im Sommer 2007 für 2,5 Mill. Euro Ablöse vom tschechischen Erstligisten FK Teplice nach Wolfsburg kam, gilt noch bis 2011. Allerdings will Wolfsburg Dzeko, dessen Marktwert ebenfalls auf über 20 Mill. Euro geschätzt wird, offenbar nicht ziehen lassen. "Er ist einer der wichtigsten Spieler in unserem System. Wir wollen ihn behalten", sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach.

Beckenbauer rechnet mit Ribery-Weggang

Wegen der finanziellen Verlockungen in England scheint Beckenbauer auch nicht optimistisch zu sein, dass Superstar Franck Ribery den Bayern erhalten bleibt. Für Dzeko gelte dasselbe wie für Ribery, sagte der Bayern-Präsident: "Die Wurzeln liegen nicht in Deutschland, deshalb geht man dahin, wo man am meisten verdient. Und sagen wir mal so: Die Premier League ist auch nicht so schlecht."

© SID

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