Fußball Bundesliga
FC Bayern lässt Podolski nicht gehen

Karl-Heinz Rummenigge hat den Gerüchten um einen möglichen Wechsel von Lukas Podolski ein Ende bereitet. "Das Thema ist ad acta gelegt", stellte Bayerns Vorstands-Chef klar.

Der Abschied des Nationalstürmers Lukas Podolski von Bayern München ist vom Tisch. "Das Thema ist ad acta gelegt. Wir haben eine grundsätzliche Entscheidung gefällt. Die Meldungen um Lukas Podolski sind eine reine Ente", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in der Münchner Arena, auf der sich auch der neue Trainer des deutschen Rekordmeisters, Jürgen Klinsmann, erstmals seit seiner Vorstellung im Januar den Medien zur Verfügung stellte.

Der Coach, der seit Montag das Training des Double-Gewinners der Vorsaison leitet, sieht seine vorrangige Aufgabe in Bezug auf Podolski und den ebenfalls zuletzt umworbenen Bastian Schweinsteiger nun darin, "bei ihnen Kontinuität reinzubringen. Bei Bastian und Lukas ist viel Potenzial da. Ich kann ihnen aber keine Garantie geben, dass sie immer spielen. Dafür ist der Kader zu gut besetzt." Rummenigge betonte, auch einen Verkauf Schweinsteigers werde es nicht geben.

Podolski hatte zuletzt mehrfach den Wunsch nach einem Wechsel geäußert, da er bei den Bayern in zwei Spielzeiten nicht über eine Reservistenrolle hinausgekommen war und auch in der kommenden Saison hinter Luca Toni und Miroslav Klose erneut mit dem Status als Stürmer Nummer drei rechnen muss.

Gomez-Transfer immer unwahrscheinlicher

Gescheitert ist der von Podolski präferierte Wechsel zu seinem Heimatklub Köln auch deshalb, weil sich der angestrebte Transfer des Nationalstürmers Mario Gomez vom VfB Stuttgart nicht für die am 15. August beginnende Saison realisieren lässt. Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte zuletzt nochmals öffentlich um den 22-Jährigen geworben, die Schwaben blieben aber bei ihrer Ablehnung. "Stand heute Nachmittag ist: Wir werden keinen zusätzlichen Spieler verpflichten", sagte Hoeneß auf der Pressekonferenz.

Unterdessen kündigte Klinsmann an, sich erst in einigen Wochen auf einen Kapitän festlegen zu wollen. Erst am 17. Juli wird der komplette Kader im Training sein, als letztes stoßen die deutschen Nationalspieler und Hamit Altintop hinzu. Ein klares Bekenntnis gab es dafür von Klinsmann zur Nachfolge des zurückgetretenen Oliver Kahn: "Michael Rensing ist ganz klar die Nummer eins, Jörg Butt soll ihm den Rücken stärken. Michael wird unsere Rückendeckung und die Zeit bekommen, um international ein herausragender Torhüter zu werden."

© SID

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