Fußball Bundesliga
FCK-Boss Jäggi gibt Basler Contra

Rene C. Jäggi hat nach den verbalen Attacken durch Mario Basler zum Gegenschlag ausgeholt. Der Vorstandsboss des 1. FC Kaiserslautern nannte den Ex-Profi dabei einen der "bekanntesten Abzocker der Fußball-Branche".

Rene C. Jäggi wehrt sich. Der Vorstandsboss vom Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern reagierte am Dienstag mit ungewöhnlicher Schärfe auf die Kritik des früheren Nationalspielers Mario Basler an seiner Person. In der Rheinpfalz meinte Jäggi, es sei "ein Problem dieses Vereins, dass zu viele ehemalige Spieler einen Job suchen" und bezeichnete Basler als einen der "bekanntesten Abzocker der Fußball-Branche".

Jäggi, der im Jahr 2002 nach Kaiserslautern gekommen war und zum Saisonende möglicherweise sein Amt als Vorstandsvorsitzender niederlegen wird, meinte weiter: "Ich bin maßlos enttäuscht über die Art und Weise der Kritik und die brutale Hetzkampagne. Menschlich bin ich sehr enttäuscht von Mario Basler. Fakten sind, dass wir im Moment nicht die nötigen Punkte haben. Diese Kritik akzeptiere ich, denn ich trage die Gesamtverantwortung. Das darf aber nicht zu einem Rundumschlag gegen meine Person führen."

"FCK wirtschaftlich an die Wand gefahren"

Basler hatte in der vergangenen Woche in einem Interview Jäggi verantwortlich für die sportlich Misere beim Tabellen-Vorletzten gemacht und den Lauterer Boss zum Rücktritt aufgefordert. Jäggi holt nun selbst zu einem Rundumschlag gegen Basler und dessen Schwager Roger Wittmann, Chef der Spielerberatungsagentur Rogon, aus. "Als ich begonnen habe, hatte Rogon über zehn laufende Verträge in einer Gehaltssumme von knapp 30 Mill. Euro. Da gehörte einer der bekanntesten Abzocker der Fußball-Branche, Mario Basler, mit einem stattlichen Gehalt von weit über 120 000 DM und Prämien von 27 500 DM pro Punkt dazu. Für einen Sieg hat er somit 82 500 Mark bekommen. Die Krönung dieses Vertragswerkes war eine Fünf-Millionen-DM-Vorauszahlung, die vom Verein bei Vertragsunterzeichnung bezahlt, aber als Darlehen abgebucht wurde. Mit dieser Mannschaft fuhr der FCK wirtschaftlich an die Wand", polterte Jäggi.

"Seit er weg ist, gewinnt Regensburg wieder"

Auch hinsichtlich Baslers Ambitionen, eine Tätigkeit bei den Pfälzern zu übernehmen, attackierte der FCK-Boss: "Die Fortsetzung von Baslers Karriere hat man als Trainer bei Jahn Regensburg erlebt. Seit er weg ist, gewinnt die Mannschaft wieder. Nur soviel zum Thema Kompetenz. Ich mag Mario eigentlich. Er sollte jedoch zuerst die Fußball-Lehrer-Prüfung ablegen. Dann hätte er wohl zum ersten Mal in seinem Leben eine Prüfung erfolgreich abgelegt und endlich etwas vorzuzeigen."

© SID

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