Fußball Bundesliga
Hannover hofft mit Hochstätter auf neue Harmonie

Mit Sportdirektor Christian Hochstätter soll bei Bundesligist Hannover 96 endlich Harmonie in der sportlichen Leitung einkehren. "Ich möchte eng mit dem Trainer zusammenarbeiten", erklärte er bei seiner Vorstellung.

Am Dienstagabend hatte Christian Hochstätter seinen ersten öffentlichen Auftritt als neuer Sportdirektor des Bundesligisten Hannover 96 und machte gleich Hoffnung auf bei den Niedersachsen zuletzt ungewohnte Harmonie. "Ich freue mich sehr, dass man mir diese Chance gibt. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und eng mit dem Trainer zusammenarbeiten", sagte Hochstätter bei seiner Vorstellung am Dienstagabend. Bis 2010 soll der 43-Jährige, der bis zu seinem Rücktritt 2005 sechs Jahre sportlicher Leiter bei Borussia Mönchengladbach war und seinen Dienst in Hannover am 1. Januar antreten wird, gemeinsam mit Trainer Dieter Hecking für Erfolg bei den Niedersachsen sorgen.

Für beide ist es ein Wiedersehen nach über 20 Jahren. Zu Anfang ihrer aktiven Karrieren liefen Hochstätter und Hecking gemeinsam für die Gladbacher auf (1983 bis 1985). Auch anschließend ist der Kontakt offenbar nie wirklich abgerissen. "Wir haben die gleiche Philosophie, was den Fußball betrifft", erklärte Hecking. Um den Eindruck von Vetternwirtschaft zu vermeiden, schob er eilig hinterher: "Der Kontakt war aber nie so eng, dass eine Freundschaft entstanden wäre."

Kind holte OK bei Hecking ein

Vereinschef Martin Kind wäre es nach den zuletzt oft turbulenten Jahren wohl aber nicht unrecht, wenn sich dies ändern würde. "Beide wissen voneinander, wie sie denken. Das ist eine gute Basis", meinte der 62-Jährige, der das Einverständnis Heckings zum neuen Sportdirektor zuletzt zur unabdingbaren Voraussetzung erklärt und Gespräche mit zahlreichen Kandidaten geführt hatte.

Rund fünf Wochen nach der Trennung von Kaenzig fiel nun die Wahl auf Hochstätter. Neben der Profimannschaft soll sich dieser auch um die Amateure, den Nachwuchs und das Scouting kümmern. "Das ist genau das Anforderungsprofil, welches ich mir vorstelle", meinte der zweimalige Nationalspieler, der seinem neuen Arbeitgeber am Mittwochabend im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten MSV Duisburg erstmals die Daumen drückt.

© SID

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