Fußball Bundesliga
Hannover macht Schritt Richtung Europa

Einen wichtigen Schritt auf dem Weg in einen europäischen Wettbewerb hat Hannover 96 am 32. Spieltag mit dem 2:0 (1:0) gegen den direkten Konkurrenten Energie Cottbus gemacht. Vinicius und Bruggink waren erfolgreich.

Hannover 96 darf weiter vom Uefa-Cup träumen. Die Niedersachsen setzten sich im Duell um den UI-Cup-Platz der Bundesliga gegen den direkten Konkurrenten Energie Cottbus 2:0 (1:0) durch und rückten als Tabellen-Siebter vorerst sogar bis auf einen Punkt an die Europapokal-Ränge heran. Cottbus fiel dagegen auf Platz neun zurück und muss die Hoffnung auf das internationale Geschäft wohl endgültig begraben.

Der dritte Saisontreffer von Vinicius brachte die Platzherren vor 43 509 Zuschauern in der AWD-Arena in der 37. Minute auf die Siegerstraße. Nach zuvor zahlreichen vergebenen Chancen erzielte Arnold Bruggink schließlich in der 83. Minute das erlösende 2:0. Für das Team von Trainer Dieter Hecking war es der dritte Erfolg hintereinander. Energie bot indes eine enttäuschende Vorstellung und konnte sich bei Torwart Tomislav Piplica bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Vinicius trifft nach Flanke von Huszti

Von der ersten Minute an kontrollierten die Gastgeber die Partie eindeutig. Mit schnellem Direktspiel überbrückten sie geschickt das Mittelfeld und kamen im ersten Durchgang immer wieder gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Allein im Abschluss haperte es.

In der 4. Minute hätte ein direkter Freistoß von Szabolcs Huszti bereits die Führung für die "96er" bedeuten können, doch der abgefälschte Ball strich Zentimeter über das Cottbuser Tor. Mit einer Glanztat verhinderte Piplica nur fünf Minuten später einen möglichen Treffer von Hanno Balitsch, dessen Flachschuss aus 18 Metern der Keeper mit den Fingerspitzen zur Ecke klärte. Chancenlos war der Schlussmann dann beim 1:0 für Hannover, das Vinicius nach einer Flanke von Huszti aus sieben Metern per Kopf markierte.

Hannover verpasst mehrfach einen höheren Sieg

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber drückend überlegen. Allerdings vergab die Hecking-Truppe geradezu fahrlässig reihenweise beste Torchancen und musste daher bis zum Schuss zittern. Vahid Hashemian (50.), Jan Rosenthal (52.) und der eingewechselte Jiri Stajner (78.) hätten zuvor schon alles klarmachen müssen.

© SID

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