Fußball Bundesliga
Hildebrand geht in die Offensive

Timo Hildebrand hat zwar Verständnis für die Entscheidung seines Arbeitgebers VfB Stuttgart die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung abzubrechen. Der Nationalkeeper weist aber Vorwürfe gegen seine Person zurück.

Nationaltorhüter Timo Hildebrand lässt sich im Gerangel um seine Vertragsverlängerung beim Bundesligisten VfB Stuttgart nicht den schwarzen Peter zuschieben. In einer schriftlichen, persönlichen Stellungnahme merkte der 27-Jährige an, von Beginn an darauf hingewiesen zu haben, dass er sich bei der so wichtigen Entscheidung über seine persönliche und sportliche Zukunft "nicht von einem vorgegebenen Ultimatum unter Druck setzen lassen werde".

Zudem erklärte Hildebrand: "Immer wieder aufgeworfene Gerüchte, denen zufolge mir das nötige Bekenntnis zum VfB abhandengekommen sei und ich nur mangels sportlicher Alternativen meinen Verein möglichst lange hinhalten wolle, empfinde ich als böswillige Unterstellungen, für die es keine Grundlage gibt."

Hildebrand respektiert die Entscheidung des VfB

Zugleich respektierte Deutschlands Torhüter Nummer zwei die Entscheidung des VfB, sich für die kommende Saison nach einem neuen Torwart umzuschauen. Das zeuge von "Sorgfaltspflicht und Verantwortungsgefühl für das Wohl des Vereins".

Hildebrands Vertrag in Stuttgart läuft im Juni 2007 aus. Der Keeper spielt seit 1996 für den schwäbischen Traditionsklub und absolvierte dabei bislang 205 Bundesligaspiele. Nach dem 4:1 (1:0) des VfB im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag beim VfL Bochum hatte Stuttgarts Manager Horst Heldt erklärt, dass der VfB die Vertragshandlungen mit Hildebrand abgebrochen habe.

© SID

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