Fußball Bundesliga
Hoeneß schließt weitere Kompromisse mit 1 860 aus

Die Fronten im Stadion-Streit zwischen Bayern München und 1 860 München sind verhärtet. Während Uli Hoeneß eine Annäherung ausschließt, gibt sich Manfred Stoffers zuversichtlich.

Manager Uli Hoeneß vom deutschen Meister Bayern München hat in der Stadion-Kontroverse mit dem Lokalrivalen 1 860 noch einmal nachgelegt und weitere Zugeständnisse ausgeschlossen. "Es wird keine Annäherung mehr geben, dafür ist zu viel passiert", sagte Hoeneß dem Münchner Merkur: "Ich habe leider erkennen müssen, dass es überhaupt keinen Sinn macht, mit bestimmten Leuten zu kooperieren. Und das haben bei 1 860 einige Leute nicht verdient, die müssen sich um ihren Mist selber kümmern."

Die Bayern hätten sich immer "bemüht, ein wirklich superfairer Partner zu sein. Ohne unsere Hilfe gäbe es den TSV 1 860 in dieser Form gar nicht mehr", sagte Hoeneß weiter: "Als die am Boden waren, haben wir die mit unserer Finanzspritze von zehn Mill. Euro vor der Insolvenz gerettet. Aber Dankbarkeit gibt es offensichtlich nicht."

Stoffers will sich in Brief an die Bayern erklären

1 860-Geschäftsführer Manfred Stoffers hofft dennoch weiterhin auf eine "sachliche Geschäftsverbindung", auch wenn man nicht "Arm in Arm in die Zukunft" gehen werde. Stoffers will dem FC Bayern in einem Brief mitteilen, wie sich die Löwen eine Anpassung der Allianz-Arena-Verträge vorstellen könnten.

Die Arena belastet die Sechziger jährlich mit 5,3 Mill. Euro. Der Vertrag mit der Stadion Gmbh läuft noch bis 2025. Die "Projektgruppe Stadionzukunft" prüft deshalb mögliche Alternativen. Die Bayern haben aber schon mehrmals betont, dass ein Ausstieg des Lokalrivalen nur bei einem entsprechenden finanziellen Ausgleich in Frage kommen würde.

© SID

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